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Geändert am: 04.08.2022 22:03:53

Nervosität wegen Spannungen zwischen China und Taiwan: Wall Street beendet Handel uneinheitlich -- SMI letztlich in Grün -- DAX schliesst fester -- Asiens Börsen letztlich im Plus

Der heimische Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag freundlich. Der deutsche Leitindex verbuchte Gewinne. An der Wall Street waren unterschiedliche Tendenzen zu sehen. Asiens Börsen präsentierten sich am Donnerstag mit positiver Tendenz.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt wechselte am Donnerstag des Öfteren sein Vorzeichen.

Der SMI eröffnete die Sitzung leichter und tendierte anschliessend in einer engen Range um die Nulllinie. Er ging 0,21 Prozent höher bei 11'202,66 Punkten in den Feierabend.

Die Nebenwerteindizes folgten der Tendenz des Leitindex. Der SPI schloss 0,07 Prozent fester bei 14'505,12 Zählern und der SLI ging 0,52 Prozent stärker bei 1'745,54 Einheiten aus der Sitzung.

Das Geschäft gestaltete sich verhalten. "Die Finanzmärkte sind in einer nervösen Grundstimmung", so die Volkswirte der Helaba. "Neben den Konjunktursorgen und der Angst vor hoher Inflation gab es schwer kalkulierbare geopolitische Risiken wie jüngst die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und China." Somit standen die jüngsten Gewinne auf tönernen Füssen. "Die Luft wird ohne weitere positive Nachrichten für deutsche und europäische Aktien merklich dünner", warnte Marktexperte Andreas Lipkow von comdirect.

DEUTSCHLAND

Für den deutschen Leitindex ging es am Donnerstag aufwärts.

Der Leitindex DAX eröffnete die Sitzung stärker und legte anschliessend weiter zu. Am Nachmittag musste er einen Teil seiner jüngsten Gewinne wieder abgeben und schloss 0,55 Prozent höher bei 13'662,68 Einheiten.

Die Mitte Juli begonnene Erholung am deutschen Aktienmarkt hatte sich am Donnerstag fortgesetzt. Unterstützung erhielten die Kurse aus den USA, wo Konjunkturdaten die Erwartungen von Experten übertroffen hatten. Vor allem an der Technologiebörse NASDAQ hatten die Notierungen daraufhin kräftig zugelegt.

Die Kurstreiber für die Aktienbörsen seien gegenwärtig nicht einheitlich, merkte Stratege Jim Reid von der Deutschen Bank an. Zuletzt hätten schwache Wachstumszahlen den Märkten Anschub verliehen, weil diese für eine weniger straffe US-Geldpolitik sprächen. Am Vortag sei es anders gewesen. US-Aktien legten wegen guter Konjunkturdaten zu, unbeschadet möglicher Folgen für das Vorgehen der Fed, schrieb der Experte in einem Marktkommentar.

Die Anleger mussten sich mit einer Flut von Quartalsberichten auseinandersetzen. Allein aus dem DAX warten Merck, Zalando, Bayer, Beiersdorf und Hannover Rück mit Quartalszahlen auf sowie adidas mit detaillierten Quartalsergebnissen.

WALL STREET

Die US-Börsen tendierten am Donnerstag uneinheitlich.

Der Dow Jones verlor zum Börsenbeginn marginal. Auch weiterhin ging es leicht abwärts, sodass er den Handel 0,26 Prozent schwächer bei 32'727,19 Punkten beendete. Der technologielastige NASDAQ Composite legte beim Ertönen der Startglocke leicht hinzu. Auch im weiteren Handelsverlauf tendierte er aufwärts und ging letztlich 0,41 Prozent höher bei 12'720,58 Stellen aus dem Handel.

Die zuletzt guten Wirtschaftsdaten deuten darauf hin, dass die schwächelnde US-Wirtschaft robuster ist als von einigen erwartet. Dies dürfte Hoffnungen dämpfen, dass die US-Notenbank ihren Zinserhöhungskurs verlangsamen könnte. Der Präsident der Notenbankfiliale von St. Louis, James Bullard, vertrat am Mittwoch die Ansicht, dass die Zentralbank die Inflation wieder auf den Stand von vor der Pandemie zurückführen könne, ohne eine Rezession auszulösen.

Zudem lief die Berichtssaison weiter. Nach Handelsschluss werden die Zahlen von Amgen, Expedia und Dropbox erwartet.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich am Donnerstag freundlich.

In Tokio gewann der japanische Leitindex Nikkei letztlich 0,69 Prozent auf 27'932,20 Punkte.

Der Shanghai Composite verbuchte ein Plus von 0,80 Prozent auf 3'189,04 Zähler. Der Hang Seng kletterte derweil um 2,06 Prozent auf 20'174,04 Einheiten.

Dank sehr fester Vorgaben der US-Börsen ging es am Donnerstag auch an den meisten Aktienmärkten in Asien nach oben. Die Indizes kamen jedoch vielerorts von ihren Hochs zurück, nachdem bekannt wurde, dass chinesische Flugkörper - mutmasslich Drohnen - in die Sicherheitszone der zu Taiwan gehörenden Kinmen-Inseln eingedrungen sind. Die Flugkörper seien mit Leuchtraketen vertrieben worden, teilte das taiwanische Militär mit. China hatte Militärübungen als Reaktion auf den Besuch der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi in Taiwan angekündigt. Peking betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz; der Besuch Pelosis dort war in China als Affront aufgefasst worden.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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