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Geändert am: 11.05.2026 22:02:47
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SMI und DAX schliessen stabil -- US-Börsen beenden Handel knapp im Plus -- Asiens Börsen letztlich uneins
Der heimische sowie der deutsche Leitindex zeigten sich am Montag zurückhaltend. Die Wall Street präsentierte sich volatil. Die Börsen in Fernost bewegten sich zum Wochenauftakt mit unterschiedlichen Vorzeichen.

SCHWEIZ
Der Schweizer Aktienmarkt präsentierte sich zu Wochenbeginn stabil.
Der SMI wechselte nach einem negativen Start zwischen Gewinnen und Verlusten, bevor er letztlich mit einem geringfügigen Zuwachs von 0,01 Prozent bei 13'101,33 Punkten schloss.
Die Nebenwertindizes SPI und SLI folgten der Tendenz des Leitindex weitgehend und beendeten den Handelstag unverändert bei 18'575,43 Zählern bzw. 0,18 Prozent im Minus bei 2'097,34 Einheiten.
Die anhaltende Unsicherheit im Nahost-Konflikt zeigte sich zum Wochenstart auch am Schweizer Aktienmarkt. Der Leitindex SMI hat mehrmals das Vorzeichen gewechselt. Am Wochenende sind die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zum wiederholten Mal gescheitert. US-Präsident Donald Trump wies den jüngsten Vorschlag Teherans zur Beendigung des Krieges als "völlig inakzeptabel" zurück. Damit setze sich das Katz-und-Mausspiel zwischen diplomatischen Annäherungen und neuen Drohgebärden an den Märkten fort, kommentierte ein Händler.
Anleger warten weiterhin auf belastbare Fortschritte im Iran-Konflikt, vor allem in Form konkreter diplomatischer Ergebnisse oder klarer Signale einer nachhaltigen Deeskalation. Dabei mutierten die globalen Finanzmärkte immer mehr zum Spielball der Ad-hoc-Nachrichten der US-Regierung, kritisierte ein weiterer Markt-Akteur. Es sei frappierend, wie stark der nervöse Zickzackkurs der Märkte mit den unberechenbaren Posts auf Trumps Plattform "Truth Social" korreliere.
Ohne Einigung bleibt auch die Strasse von Hormus weiter gesperrt. Entsprechend haben die Ölpreise zu Wochenbeginn wieder zugelegt, was grundsätzlich eher auf die Stimmung drücke, hiess es im Handel.
Im weiteren Wochenverlauf stehen zudem einige wichtige Impulse an: So rücke das Treffen zwischen US-Präsident Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in den Fokus der Investoren. Aber auch der Stabwechsel bei der US-Notenbank zum Wochenschluss bewege die Gemüter, so ein Händler. Kevin Warsh wird dann das Zepter von Jerome Powell als Vorsitzender übernehmen. Zudem stehen am morgigen Dienstag US-Inflationsdaten auf dem Plan, die den Markt massgeblich beeinflussen könnten, da sie den weiteren Zinspfad der US-Notenbank Fed beeinflussen.
DEUTSCHLAND
Anleger am deutschen Aktienmarkt hielten sich am Montag zurück.
Der DAX änderte nach einer stabilen Eröffnung mehrfach das Vorzeichen und ging schlussendlich mit einem geringfügigen Plus von 0,05 Prozent bei 24.350,28 Punkten in den Feierabend.
Im Fokus blieb die weiterhin unsichere Lage in Nahost. In den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gibt es immer noch keinen Durchbruch, die Waffenruhe wurde zugleich aber von keiner der beiden Seiten aufgekündigt. Die Ölpreise stiegen unterdessen wieder.
Solange eine weitere Eskalation nicht ausgeschlossen werden könne, bleibe der Iran-Krieg im Zentrum der Aufmerksamkeit, auch wenn die Aktienmärkte derzeit für positive Nachrichten wesentlich empfänglicher seien als für negative, schrieb Marcel Mussler, Herausgeber der gleichnamigen Börsen-Briefe.
In den Blick rückt zunehmend auch der China-Besuch von US-Präsident Donald Trump in dieser Woche. Dabei soll es zwar hauptsächlich um die Beilegung des Handelsstreits der zwei weltweit grössten Volkswirtschaften gehen, am Markt erhofft man sich aber auch positive Impulse in Sachen Iran-Krieg.
Nach wie vor ist eine diplomatische Lösung im Iran-Krieg nicht in Sicht. Vielmehr scheint sich die Situation wieder mehr zuzuspitzen, denn Trump bezeichnete die jüngste Antwort des Iran auf den von den USA vorgelegten Friedensvorschlag als "völlig inakzeptabel". So reagierte der US-Präsident daher mit weiteren Drohungen gegen die Islamische Republik, während sich die dortige Führung davon unbeeindruckt zeigte und ihrerseits Forderungen stellte. Aus Sicht von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kann der Krieg erst beendet werden, wenn hoch angereichertes Uran aus dem Iran entfernt worden ist.

WALL STREET
Die US-Börsen zeigten sich zum Wochenbeginn wechselhaft.
Der Dow Jones Industrial stieg etwas tiefer in die neue Handelswoche ein. Im Tagesverlauf konnte er sich jedoch nicht für eine Richtung entscheiden. Letztlich notierte er leichte 0,19 Prozent fester bei 49'704,34 Punkten.
Der NASDAQ Composite eröffnete den Montag im Minus und wechselte ebenfalls mehrmals das Vorzeichen. Schlussendlich präsentierte er sich minimale 0,1 Prozent stärker bei 26'274,13 Zählern - dennoch markierte er im Handelsverlauf ein neues Allzeithoch.
Die Rekordjagd an der Wall Street setzte sich zu Wochenbeginn nur zeitweise fort - und auch nur in gemächlichem Tempo. Nachdem US-Präsident Donald Trump die iranische Reaktion auf einen Friedensvorschlag als unzureichend zurückgewiesen hat, schwinden die Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Konflikts. Dies führte dazu, dass die strategisch wichtige Strasse von Hormus blockiert blieb, was die Ölpreise aufgrund drohender Lieferengpässe erneut nach oben trieb.
Der Fokus der Anleger verschiebt sich nun auf das bevorstehende Treffen zwischen Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Da die Instabilität in der Region Chinas Energieversorgung gefährdet und die globale Exportnachfrage dämpft, wird darauf gehofft, dass Xi mässigend auf die Verhandlungen einwirkt.
Zusätzlich sorgte die Unsicherheit über die kommende Inflation für Zurückhaltung. Während der Montag mangels relevanter Konjunkturdaten - abgesehen von den Verkäufen bestehender Häuser - ruhig verlief, blicken Marktteilnehmer mit Spannung auf die am Dienstag anstehenden Inflationszahlen für April. Es wird erwartet, dass sich die kriegsbedingt hohen Energiekosten dort bereits deutlich widerspiegeln und den Druck auf die Märkte weiter erhöhen könnten.

ASIEN
Die asiatischen Börsen zeigten sich am Montag mit unterschiedlichen Tendenzen.
In Tokio verlor der Nikkei 225 letztlich 0,47 Prozent auf 62'417,88 Punkte.
Auf dem chinesischen Festland notierte der Shanghai Composite schliesslich 1,08 Prozent im Plus bei 4'225,02 Zählern.
In Hongkong gewann der Hang Seng schlussendlich marginale 0,05 Prozent auf 26'406,84 Punkte.
Die Mehrheit der asiatischen Börsen hat sich am Montag mit Aufschlägen gezeigt. Der positive Impuls von der ebenfalls technologielastigen NASDAQ sei wieder einmal verstärkt weitergetragen worden, hiess es. Der NASDAQ Composite schloss am Freitag auf Rekordhoch, gestützt von Halbleiteraktien.
Während Technologiewerte in der gesamten Region gefragt waren, bremste die Geopolitik - auch aufgrund gestiegener Ölpreise - in der Breite etwas. US-Präsident Donald Trump hatte den jüngsten Friedensvorschlag des Irans als "völlig inakzeptabel" zurückgewiesen.
Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires
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| SMI | 13’815.24 | 0.39% | |
| SPI | 19’511.76 | 0.53% | |
| NIKKEI 225 | 69’902.25 | 0.72% | |
| Hang Seng | 24’312.16 | -0.74% | |
| Shanghai Composite | 4’108.08 | 0.40% | |
| SLI | 2’214.14 | 0.50% |
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