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Geändert am: 24.01.2023 22:02:04

Berichtssaison nimmt Fahrt auf: US-Börsen schliessen mit unterschiedlichen Vorzeichen -- SMI und DAX schliessen wenig verändert -- Japans Börse legt zu - Chinas Aktienmärkte in der Feiertagspause

An der heimischen Börse waren mehrfach Vorzeichenwechsel zu beobachten. Auch der deutsche Aktienmarkt konnte am Dienstag zwischenzeitliche Verluste letztlich eingrenzen. An der Wall Street ging es ruhig zu. In Japan dominierten am Dienstag die Bullen. Die chinesischen Börsen blieben feiertagsbedingt weiter geschlossen.

SCHWEIZ

Der Schweizer Aktienmarkt beendete den Dienstagshandel nach mehreren Vorzeichenwechseln kaum verändert.

Der SMI legte zum Start marginal zu, im weiteren Handelsverlauf waren zwischenzeitlich rote Vorzeichen zu sehen. Bis zum Handelsende machte der heimische Leitindex die Verluste aber wieder wett und ging nahezu unverändert bei 11'406,29 Punkten aus dem Handel.

Die Nebenwerteindizes SPI und SLI waren ebenfalls fester in den Börsentag gestartet, fielen dann aber rasch in die Verlustzone. In den letzten Handelsstunden besserte sich jedoch auch hier die Stimmung. Der SPI notierte letztlich auf Vortagesniveau bei 14'650,22 Zählern und der SLI 0,19 Prozent höher bei 1'773,65 Punkten.

Der Schweizer Aktienmarkt schloss den Dienstagshandel stabil ab. Die Stimmung sei aber weiterhin optimistisch, hiess es. "Der Markt will eher nach oben", so ein Händler. Aus den USA kamen positive Vorgaben, dort waren vor allem Technologiewerte gefragt. Auch Japan lieferte steigende Kurse. Allerdings mangelte es dem Markt ein wenig an Dynamik. Denn angesichts der zahlreichen Quartalsberichte von US-Firmen und einer Reihe von Konjunkturzahlen, verhielten sich die Anleger vorsichtig, hiess es am Markt.

Am Vortag hatten Vertreter der US-Notenbank mit "taubenhaften" Aussagen bei den Marktteilnehmern die Hoffnung auf eine weniger restriktiv werdende US-Geldpolitik und auf eine sanfte Landung der Wirtschaft genährt. Zudem ist nicht zuletzt dank tieferer Energie- und Einkaufspreise wieder Optimismus bezüglich der anstehenden Unternehmensergebnisse aufgekommen. Auch in der Schweiz gewinnt die Berichtssaison an Fahrt. So hat Logitech das definitive Ergebnis für das Weihnachtsquartal und der Uhrenhersteller Swatch seinen Jahresabschluss veröffentlicht. Zudem haben weitere Unternehmen Angaben zum Geschäftsverlauf 2022 gemacht.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt beendete einen volatilen Handelstag letztlich wenig verändert.

Der DAX gewann zum Auftakt leicht hinzu. Im weiteren Verlauf zeigte sich der DAX mit Verlusten, die sich bis zum Ertönen der Schlussglocke dann aber wieder verringerten. Der Schlussstand: 15'093,11 Punkte (minus 0,07 Prozent).

Nur wenig Impulse lieferten am Dienstag einige konjunkturelle Stimmungsbarometer. Für Deutschland stand der GfK-Konsumklimaindex auf der Agenda: Das deutsche Konsumklima hellte sich auf niedrigem Niveau weiter auf, wie das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK mitteilte. "Weniger stark steigende Preise für Energie - auch aufgrund kostendämpfender Massnahmen der Bundesregierung - sind in erster Linie für den erfreulichen Start verantwortlich", hiess es zur Begründung.
Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im Januar unterdessen weiter verbessert. Erstmals seit einem halben Jahr deutet sie wieder auf Wirtschaftswachstum hin. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Punkte auf 50,2 Zähler, wie die Marktforscher am Dienstag in London mitteilten. Analysten hatten im Schnitt mit 49,8 Punkten gerechnet. Mit etwas mehr als 50 Punkten liegt die Kennzahl wieder in dem Bereich, der Wirtschaftswachstum andeutet. In den Monaten zuvor hatte der Indikator wegen der Folgen des Ukraine-Kriegs Schrumpfung signalisiert.

WALL STREET

Die US-Anleger agierten am Dienstag wieder zurückhaltender.

Der Dow Jones schaffte dennoch ein kleines Plus und ging 0,31 Prozent höher bei 33'733,83 Punkten in den Feierabend. Der Tech-Index NASDAQ Composite verlor daneben 0,27 Prozent und schloss bei 11'334,27 Punkten.

Unternehmen sorgten im Zuge der allmählich an Fahrt aufnehmenden Berichtssaison nicht nur für lange Gesichter, sondern konnten auch hier und da überzeugen. Die kurz nach dem Handelsstart veröffentlichten Stimmungsdaten aus der US-Industrie und dem Dienstleistungssektor wirkten sich dagegen kaum aus.

Die von S&P Global ermittelten Stimmungsdaten für Januar fielen einer ersten Schätzung zufolge besser als erwartet aus. Beide Werte liegen aber weiterhin unter der Schwelle von 50, die Wachstum signalisiert. Den US-Kennzahlen von S&P für die Industrie und den Dienstleistungssektor wird allerdings nicht dieselbe hohe Bedeutung beigemessen wie dem "alteingesessenen" ISM-Index, der etwas später im jeweiligen Berichtsmonat veröffentlicht wird.

ASIEN

In Japan dominierten am zweiten Handelstag der Woche die Käufer, die China-Börsen blieben weiter in der Feiertagspause.

In Japan gewann der Nikkei letztlich 1,46 Prozent auf 27'299,19 Punkte und knüpfte damit an seine positive Vortagesperformance an.

In China fand unterdessen feiertagsbedingt weiter kein Handel statt. Auf dem chinesischen Festland kletterte der Shanghai Composite am Freitag bis zum Handelsende um 0,76 Prozent auf 3'264,81 Zähler. Der Hang Seng in Hongkong legte um 1,82 Prozent auf 22'044,65 Indexpunkte zu.

An den anderen Plätzen wie unter anderem Shanghai, Hongkong, Seoul und Singapur finden Feierlichkeiten zum Mondneujahrsfest statt, der Börsenhandel ruht dort weiterhin. In Festlandchina wird die ganze Woche nicht gehandelt, in Hongkong geht das Geschäft am Donnerstag weiter.

Im Sog der fortgesetzten Rally an der Wall Street - insbesondere bei Aktien aus dem Technik- und Wachstumssektor - ging es am Dienstag an der Tokioter Börse erneut kräftig nach oben. Rückenwind ging in Tokio auch vom nachgebenden japanischen Yen aus.

An der Wall Street wurden abebbende Zinssorgen und die zuletzt überraschend stark ausgefallenen Geschäftszahlen von Netflix als Gründe für die anhaltende Kauflaune bzw. Zuversicht für die gerade angelaufene Berichtssaison ausgemacht. Während die US-Notenbank wohl nur noch mit kleinen Zinserhöhungen aufwarten dürfte, würden von der EZB zunächst zwei weitere 50-Basispunkte-Schritte erwartet, hiess es.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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