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Geändert am: 25.11.2022 23:02:10

Black Friday: US-Börsen schliessen richtungslos -- SMI beendet Handelswoche an Nulllinie -- DAX schliesst kaum verändert -- Asiens Börsen gehen uneinheitlich ins Wochenende

Am heimischen Aktienmarkt verlief der Handel am Freitag in ruhigen Bahnen. Der DAX zeigte sich ebenfalls impulslos. Nach der Feiertagspause bewegen sich die US-Börsen in unterschiedliche Richtungen. An den Aktienmärkten in Fernost performten die Indizes vor dem Wochenende uneinheitlich.

SCHWEIZ

Die Schweizer Börse war am Freitag von lustlosem Handel geprägt.

Der SMI eröffnete kaum höher und zeigte sich auch im Verlauf kaum verändert. Die Sitzung beendete der Index dann schliesslich mit +0,09 Prozent bei 11'168,03 Punkten.

Auch die Nebenwerteindizes SPI und SLI nahmen den Handel ohne grosse Veränderungen auf und suchten auch anschliessend nach ihrer Richtung. Schlussendlich notierten sie 0,03 Prozent fester bei 14'292,13 Zählern bzw. 0,19 Prozent leichter bei 1'712,97 Einheiten.

Der Schweizer Aktienmarkt legte am Freitag nach der jüngsten Erholung erst einmal eine Verschnaufpause ein. In einem impulslosen Handel würden vor dem Wochenende die jüngsten Avancen verdaut, sagten Marktbeobachter. Zuletzt hatte die Hoffnung auf ein langsameres Tempo bei den künftigen Zinserhöhungen in den USA die Börsen gestützt. Impulse im Tagesverlauf waren kaum auszumachen. Die Agenda hielt lediglich Makrotermine aus der zweiten Reihe bereit.

An der Wall Street gab es am Donnerstag eine Feiertagspause für "Thanksgiving". Auch zum Wochenausklang findet dort am "Black Friday" nur ein verkürzter Handel statt. Die Aktienmärkte Asiens haben derweil am Freitag überwiegend nachgegeben. In China nähren die hohen Corona-Zahlen weiter Sorgen, dass umfangreiche Lockdowns abermals auf der Wirtschaft des Landes und damit auch auf der Weltkonjunktur lasten könnten.

DEUTSCHLAND

Auch dem deutschen Aktienmarkt fehlten am Freitag Impulse.

Der DAX startete kaum verändert. Im Verlauf pendelte das Börsenbarometer zwischen Gewinn- und Verlustzone. Aus der Sitzung ging der Leitindex dann marginale 0,01 Prozent fester bei 14'451,38 Punkten.

Getrieben von positiven Signalen der US-Notenbank, die nunmehr ein etwas gemässigteres Tempo bei der Zinswende in Aussicht stellt, hatte der DAX am Vortag erstmals seit Juni die Marke von 14.500 zurückerobert. Börsianer wittern damit die Chance auf eine Jahresendrally - obwohl aus technischer Sicht der Markt zumindest kurzfristig als durchaus überkauft gilt.

Wie schon am Vortag verlief derweil auch die letzte Handelssitzung der Woche in eher ruhigen Bahnen, denn an der Wall Street wird nur verkürzt gehandelt. Viele Amerikaner gönnen sich nach dem Feiertag "Thanksgiving" ein verlängertes Wochenende. Stattdessen begeht der Einzelhandel mit dem "Black Friday" den Start in das Weihnachtsgeschäft.

Begleitet wurde die Rabattschlacht von der bangen Frage, wie die kommenden Wochen angesichts der immer noch hohen Inflation und allgemein gedämpfter Konsumlust laufen werden. Die ersten Zahlen zu den Umsätzen am Black Friday haben deshalb nach Einschätzung von Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners "das Potenzial, über die zukünftige Richtung an den Börsen zu entscheiden oder zumindest mitzuentscheiden".

WALL STREET

Die Wall Street zeigte sich bei verkürztem Handel wenig volatil und ohne klare Richtung.

Der Dow Jones bewegte sich während der gesamten Sitzung in der Gewinnzone und legte schlussendlich um 0,45 Prozent auf 34'347,03 Punkten zu. Der technologielastige NASDAQ Composite startete im Minus und verlor zum Handelsschluss 0,52 Prozent auf 11'226,36 Punkte.

Am Donnerstag blieben die US-Börsen aufgrund des "Thanksgiving"-Feiertages geschlossen, daher befanden sich die Marktteilnehmer zum Grossteil im langen Wochenende. Am Freitag fand zudem aufgrund des Einkaufsevents "Black Friday" nur ein verkürzter Handel statt, an dem die Anleger wenig Kauffreude gezeigt haben.

Vorweihnachtliche Schnäppchen witterten Investoren angesichts der schon hohen Bewertungen an den Börsen wohl eher in den Läden - am "Black Friday" wird traditionell das Weihnachtsgeschäft mit besonders hohen Rabatten eingeläutet. Der Dow hat dank einer fast 20-prozentigen Erholungsrally seit Mitte Oktober seinen Jahresverlust inzwischen auf fünfeinhalb Prozent eingedämmt.

Am Aktienmarkt verloren Apple 2,0 Prozent. Zusammenstösse von Mitarbeitern mit der Polizei im Foxconn-Werk in China könnten die Produktion von Apples iPhone empfindlich treffen. Foxconn ist Auftragsfertiger für Apple und stellt das Mobiltelefon des US-Technologiegiganten her. Das Werk ist wegen der strikten Coronamassnahmen weitgehend abgeriegelt, Arbeiter versuchen jedoch, das Werksgelände zu verlassen. Laut Beobachtern soll dies Tausenden gelungen sein. Über 30 Prozent der Novemberproduktion sollen nun auf der Kippe stehen, so Medienberichte. Analysten hatten bereits zuvor ähnliche Warnungen ausgerufen. Mitarbeitergremien haben Apple kritisiert, die Rechte der Arbeiter im Foxconn-Werk in Zhengzhou, in dem die meisten iPhone-14-Modelle hergestellt werden, nicht angemessen zu schützen.

Zudem erwägt Apple einem Zeitungsbericht zufolge den Kauf des Fussballklubs Manchester United. Die britische Zeitung Daily Star berichtet, Apple-CEO Tim Cook wolle 5,8 Milliarden Pfund für den traditionsreichen Fussballverein zahlen.

ASIEN

Die Börsen in Fernost schlugen auch am Freitag unterschiedliche Richtungen ein.

In Tokio schloss der Nikkei 0,35 Prozent tiefer bei 28'283,03 Indexpunkten.

Auf dem chinesischen Festland ging es unterdessen für den Shanghai Composite nach oben: Am Freitag gewann das Börsenbarometer 0,40 Prozent auf 3'101,69 Zähler. In Hongkong dominierten unterdessen die Verkäufer und schickten den Hang Seng um 0,56 Prozent auf 17'561,80 Zähler abwärts.

Nach der jüngsten Aufwärtsbewegung kehrte etwas Vorsicht ein, was vor dem Wochenende nicht ungewöhnlich ist. Während es von der Wall Street wegen des Thanksgiving-Feiertags am Donnerstag keine Vorgabe gab, tendierten die US-Futures leicht im Plus.

An den chinesischen Börsen stand weiter die Null-COVID-Politik im Fokus. Die Zahl der Infektionen hat landesweit ein neues Rekordniveau erreicht. Weiter gesucht waren Aktien von Immobilienentwicklern, sie profitieren von der Aussicht auf finanzielle Unterstützung durch staatliche Kreditgeber.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Long 10'856.08 18.58 MUSSMU
Long 10'620.52 13.49 AJSSMU
Long 10'192.81 8.96 EHSSMU
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Unternehmensdaten

Datum Unternehmen/Event
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25.11.22 Affluent Partners Holdings Ltd Registered Shs / Quartalszahlen
25.11.22 Agenix Ltd / Generalversammlung
25.11.22 Alice Queen Ltd / Generalversammlung
25.11.22 Alloggio Group Limited Registered Shs / Generalversammlung
25.11.22 Archer Ltd / Quartalszahlen
25.11.22 Attana AB Registered Shs / Quartalszahlen
25.11.22 Auctus Alternative Investments Ltd Registered Shs / Generalversammlung

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