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Geändert am: 27.06.2022 22:07:07

Zinssorgen flauen etwas ab: US-Börsen schlussendlich im Minus -- SMI schliesst in Grün -- DAX geht stärker aus dem Handel -- Asiens Börsen legen letztendlich zu

Die US-Börsen tanzten zwischen Gewinn- und Verlustzone hin und her. Der heimische Markt schloss am Montag fester. Auch in Deutschland wurden schlussendlich grüne Vorzeichen beobachtet. Die asiatischen Börsen waren zum Wochenbeginn von grünen Vorzeichen geprägt.

SCHWEIZ

Am Schweizer Aktienmarkt ging es am Montag aufwärts.

Der SMI ging bereits stärker in den Handel. Der Index konnte bis zum Handelsschluss seine Gewinne halten, er verabschiedete sich 0,77 Prozent höher bei 10'906,92 Punkten vom Börsentag.

Die Nebenwertindizes SLI und SPI folgten dem Trend des Leitindex und schlossen letztlich fester. Beim SPI betrugen die Gewinne schlussendlich 0,72 Prozent bei 14'045,97 Punkten, beim SLI standen zum Schluss Aufschläge von 0,42 Prozent auf 1'672,27 Einheiten zubuche.

Der Aktienmarkt in der Schweiz hat zu Wochenbeginn die kräftigen Gewinne vom Freitag noch weiter ausgebaut. Allerdings sei erneut das Muster zu erkennen gewesen, dass steigende Kurse von Investoren dazu genutzt werden, das Risiko zu minimieren, sagte ein Beobachter.

"Die grosse Frage auf dem Parkett lautet: Ist das nur eine kurze Bärenmarktrally oder ist das der Trendwechsel nach oben nach erfolgreicher Bodenbildung? Eine klare Antwort auf diese Frage gibt es nicht", so QC Partners. Für die Marktstrategen von Unigestion ist der Bärenmarkt noch nicht vorbei. Sie erwarten, dass sich die finanziellen Rahmenbedingungen weiter verschärfen, die Schätzungen für das Gewinnwachstum der Unternehmen dämpfen und die Aktienkurse weiter unter Druck setzen werden. Sollten die Zentralbanken, insbesondere die Fed, weiter die Inflation mit aller Macht bekämpfen, dürfte das Umfeld für Aktien giftig werden, auch wenn es Erholungsphasen nicht ausschliesse.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt ging in der Gewinnzone aus dem Handel.

Der DAX startete bereits fester, musste dann aber zwischenzeitliche einen Teil seiner Gewinnen einbüssen. Schlussendlich ging der deutsche Leitindex dann aber behauptet aus dem Markt, zum Börsenschluss stand ein Gewinn von 0,52 Prozent auf 13'186,07 Punkte an der Anzeigetafel in Frankfurt.

Der Markt preiste ein, dass die US-Notenbank wegen starker Bremswirkungen auf die Wirtschaft früher mit ihren Zinserhöhungen stoppe als zunächst gedacht, schrieb Marktanalyst Jeffrey Hally vom Broker Oanda. Die Wall Street habe sich entsprechend stark erholt, während Anleiherenditen, Ölpreise und auch Preise von Industriemetallen gesunken seien.

Die Experten der Helaba erwarten gleichwohl, dass der DAX in dieser Woche weiter mit der Marke von 13.000 Punkten ringen wird. Kursrisiken seien höher zu gewichten, denn das fundamentale Umfeld sei schwierig. Die drohende Gasknappheit sorge insbesondere in Deutschland für Unsicherheit, sodass Konjunkturängste präsent blieben, auch wenn die Zinserwartungen zuletzt etwas zurückgekommen seien.

WALL STREET

Die US-Börsen zeigten sich am Montag mit wechselhafter Tendenz.

Der Dow Jones eröffnete die Sitzung etwas höher und wechselte anschliessend mehrfach das Vorzeichen. Zuletzt bewegte er sich 0,20 Prozent tiefer bei 31'438,40 Punkten. Der technologielastige NASDAQ Composite tendierte derweil ebenfalls schwächer, nachdem er zum Start zugelegt hatte. Letztendlich stand noch ein Minus von 0,87 Prozent auf 11'506,16 Zähler an der Kurstafel.

Besser als erwartet ausgefallene Auftragsdaten aus der US-Industrie wiesen darauf hin, dass die wirtschaftlichen Folgen der hohen Inflation und der Zinsanhebungen immer noch milder ausfallen als von einigen Experten erwartet. So waren die Aufträge für langlebige Güter im Mai überraschend deutlich gestiegen. Derweil ging die Commerzbank inzwischen von einer Rezession in den USA aus und erwartet, dass die Fed schon 2023 mit Zinssenkungen beginnen wird. Händler wiesen allerdings darauf hin, dass zunächst weiter die aggressive Bekämpfung der Inflation im Blickpunkt der US-Notenbank stehe.

ASIEN

An den Börsen in Fernost war am Montag Erholung angesagt.

In Tokio legte der japanische Leitindex letztendlich um Nikkei 1,43 Prozent auf 26'871,27 Punkte zu.

Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite um 0,88 Prozent auf 3'379,19 Einheiten. Der Hang Seng in Hongkong kletterte um 2,35 Prozent auf 22'229,52 Zähler.

Händler sprachen von einem verbesserten Aktienumfeld, nachdem vor allem in den USA ein allzu forsches Vorgehen der US-Notenbank gegen die zu hohe Inflation etwas ausgepreist wurde.

Aber Händler warnten bereits, dass dies eine Fehlinterpretation der jüngsten Konjunkturdaten und Aussagen aus dem Kreise der Fed sein könnte. Die entscheidende Frage, ob die USA und auch die globale Wirtschaft in die Rezession rutschten, bleibe unbeantwortet.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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