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Geändert am: 29.06.2022 22:13:17

Rezessionsangst bleibt: US-Börsen letztlich uneins -- SMI geht wenig bewegt in den Feierabend -- DAX schliesst mit Verlusten -- Asiatische Börsen gehen schwächer aus dem Handel

Der heimische Leitindex zeigte sich im Mittwochshandel kaum verändert. Der DAX musst zur Wochenmitte deutliche Einbussen verkraften. Die US-Börsen zeigten sich uneinheitlich. Die Börsen in Asien präsentierten sich schwächer.

SCHWEIZ

Der Schweizer Leitindex zeigte sich am Mittwoch letztlich stabil.

Der SMI eröffnete tiefer, konnte seine Verluste im späten Verlauf jedoch aufholen. Der Schweizer Leitindex schloss mit plus 0,02 Prozent bei 10'811,75 Punkten minimal in der Gewinnzone.

Die Nebenwertindizes folgten der schwachen Tendenz des Leitindex und konnten ihre Verluste bis zum Feierabend nicht komplett aufholen. Der SLI schloss 0,36 Prozent tiefer bei 1'656,26 Einheiten und der SPI gab letztlich 0,04 Prozent auf 13'921,37 Punkte ab.

Die Anleger am Schweizer Aktienmarkt blieben am Mittwoch auf der vorsichtigen Seite und hielten sich zurück. Der Markt tendierte daher lange Zeit auf breiter Front schwächer. Gehaltene Kurse der Schwergewichte Roche und Nestlé bewahrten den Markt aber vor einem stärkeren Rückgang. Händler erklärten sich die Verluste vor allem mit den Konjunktur- und Inflationssorgen. Am Vortag hatte der unerwartet starke Rückgang des Konsumentenvertrauens in den USA die Konjunktursorgen verstärkt und breite Kursabschläge ausgelöst. Zudem weckte der neuerliche Anstieg der Rohöl- und Gaspreise die Inflations- und Zinsängste. Dabei standen einmal mehr die Wachstumswerte besonders unter Druck.

Der Rückgang des US-Konsumentenvertrauen war deutlich stärker als erwartet ausgefallen. Dies sei besonders enttäuschend, denn der Konsum gilt als das Rückgrat der US-Wirtschaft. Sollte der Konsum weiter nachgeben, wäre dies ein klares Zeichen dafür, dass die USA auf eine Rezession zusteuern, hiess es in einem Kommentar.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt überwog am Mittwoch der Verkaufsdruck.

Der DAX eröffnete tiefer. Im weiteren Handelsverlauf blieb der deutsche Leitindex deutlich in der Verlustzone, zeitweise rutschte er sogar unter 13'000 Punkte, konnte sich jedoch anschliessend wieder von der wichtigen Marke absetzen. Zur Schlussglocke stand ein Minus von 1,76 Prozent auf 13'003,76 Einheiten an der Tafel.

Ein etwas geringerer Inflationsdruck in Deutschland hatte den DAX am Mittwochnachmittag allenfalls vor einem noch grösseren Rückschlag bewahrt.

Der Preisauftrieb in Deutschland verlangsamte sich im Juni etwas. Nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes lagen die Verbraucherpreise um 7,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Fachleute hatten im Schnitt mit 7,9 Prozent gerechnet.

"Es ist eine kleine Erleichterung für die Verbraucher", sagte der Chefökonom des Vermögensverwalters HQ Trust, Michael Heise. Allerdings handelte es sich wohl eher um eine Atempause und nicht um einen Wendepunkt in der Inflation. "Der Rückgang war vor allem auf die staatlichen Entlastungsmassnahmen wie Tankrabatt und 9-Euro-Ticket zurückzuführen", so der Volkswirt.

WALL STREET

Die US-Börsen fanden zur Wochenmitte keine gemeinsame Richtung.

Der Dow Jones startete etwas höher in den Handel und hielt sich auch anschliessend in der Gewinnzone. Bis zum Handelsende konnte er um 0,27 Prozent auf 31'029,31 Punkte hinzugewinnen. Der technologielastige NASDAQ Composite eröffnete die Sitzung dagegen schwächer und kam im Verlauf nicht recht vom Fleck. Er beendete die Sitzung kaum verändert bei 11'177.89 Zählern (-0,03%).

Das schwindende Verbrauchervertrauen hatte am Vortag bereits wieder die Sorgen genährt, dass die USA auch unter dem Einfluss steigender Zinsen in eine Rezession abgleiten könnten. Am Mittwoch wurde nun vermeldet, dass die US-Wirtschaft im ersten Quartal mit annualisiert 1,6 Prozent etwas stärker geschrumpft ist als zuvor geschätzt. Deutlich nach unten revidiert wurden die Zahlen zum privaten Konsum.

Am Markt herrschte weiter die Angst, dass das Bekämpfen der hohen Inflation mit steigenden Zinsen die konjunkturelle Entwicklung gefährdet. Daran änderte es auch nicht viel, dass sich der Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, am Mittwoch zuversichtlich äusserte. Die US-Wirtschaft sei in einer starken Verfassung und so könne die Inflation bekämpft werden und die Situation am Arbeitsmarkt gleichzeitig solide bleiben, sagte er auf einem EZB-Forum.

"Die Zentralbanken bewegen sich auf einem sehr schmalen Grat und diktieren in gewissem Masse die Stimmung an den Märkten" erklärte Aktienstratege Emmanuel Cau von der britischen Bank Barclays. "Es scheint, als befände sich der Markt in einem Tauziehen zwischen der Hoffnung, dass wir uns dem Höhepunkt der Inflation und der Zinsen nähern, und der Herausforderung einer sich verlangsamenden Wirtschaft und einer möglichen Rezession."

ASIEN

Die asiatischen Börsen gingen am Mittwoch geschlossen schwächer aus der Sitzung.

In Tokio verlor der Leitindex Nikkei letztlich 0,91 Prozent auf 26'804,60 Zähler.

Auf dem chinesischen Festland ging es ebenfalls gen Süden: Der Shanghai Composite musste letztlich Einbussen von 1,4 Prozent auf 3'361,52 Punkte verkraften. Der Hang Seng verlor schlussendlich sogar 1,88 Prozent auf 21'996,89 Einheiten.

Die Börsen in Asien folgten am Mittwoch den schwachen US-Vorgaben. Händler sprachen von einer negativen Gemengelage mit Inflations- und Rezessionssorgen. Aber auch mit den Lockerungen der chinesischen Corona-Massnahmen, die am Vortag noch gestützt hatten, gingen Händler nun hart ins Gericht. Die Verkürzung der Quarantäne für einreisende Besucher wäre keineswegs eine Abkehr der Null-COVID-19-Strategie, hiess es. Die Massnahme wäre eher Symbolpolitik. Damit drohten die Lieferkettenprobleme anzuhalten, einschliesslich der inflationstreibenden Effekte.

Besonders in Japan waren starke Kursverluste zu verzeichnen. Auch der seit zwei Tagen sinkende Yen stützte nicht. Die Dollarstärke wäre Ausdruck der ökonomischen Verunsicherung, der Yen hätte angesichts der auseinanderlaufenden Geldpolitik in Japan und den USA seine Rolle als vermeintlich sicherer Hafen etwas eingebüsst, hiess es.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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29.06.22 1246779 B.C. Ltd Registered Shs Subordinate Voting / Generalversammlung
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29.06.22 Adevinta ASA Unsponsored American Depositary Receipt Repr 1-2 Sh / Generalversammlung
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