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Ausblick 'stabil' 05.08.2022 17:50:00

Credit Suisse-Aktie letztlich tiefer: Fitch reduziert CS-Rating auf 'BBB+' von 'A-' herunter - Credit Suisse droht wohl Millionenausfall in Mexiko

Credit Suisse-Aktie letztlich tiefer: Fitch reduziert CS-Rating auf 'BBB+' von 'A-' herunter - Credit Suisse droht wohl Millionenausfall in Mexiko

Die Ratingagentur Fitch stuft das langfristige Emittentenrating der Credit Suisse auf "BBB" von "BBB+" herunter.

Der Ausblick wird gleichzeitig auf "negativ" von zuletzt "stabil' zurückgenommen, wie die Ratingagentur am Donnerstag bekanntgab. Auch das Viability Rating (VR) wurde auf "bbb" von "bbb+" gesenkt.

Grund für die Herabstufung seien die Ankündigung einer weiteren Überprüfung der Strategie sowie die schwachen Ergebnisse im zweiten Quartal. Beides unterstreiche die grossen Herausforderungen für die Bank bei der Stabilisierung der Performance und der Implementierung eines ausreichend profitablen Geschäftsmodells.

Nach sechs Jahren ohne Herabstufung hat Fitch das Rating der CS erst im vergangenen Mai auf "BBB+" von zuvor "A-" zurückgenommen.

Credit Suisse droht Millionenausfall in Mexiko

Der Credit Suisse könnte in Mexiko ein Millionenausfall drohen. Die Schweizer Grossbank soll gemäss Medienberichten der in Liquidation befindlichen mexikanischen Bank Credito Real unbesicherte Kredite über rund 106 Millionen Dollar gewährt haben.

Damit gehöre die CS gemeinsam mit der mexikanischen Entwicklungsbank Nafin zu den grössten Schuldner des zusammengebrochenen mexikanischen Kreditinstituts, berichtete Reuters am Freitag unter Berufung auf einen Artikel in der mexikanischen Wirtschaftszeitung "El CEO". Bei der CS war am Freitagmorgen vorerst keine Stellungnahme erhältlich.

Ein mexikanisches Gericht hatte im Juli die Liquidation der an der mexikanischen Börse kotierten Credito Real angeordnet, nachdem das Institut seine Schulden nicht mehr bedient hatte. Die Bank hatte in der Folge auch in den USA Gläubigerschutz beantragt. Diverse Banken wie Santander und BBVA haben bereits ihre Ansprüche auf besicherte Kredite geltend gemacht.

Die Credit Suisse ist nach einer nicht abreissenden Reihe von Pannen und Verlusten angeschlagen. Ende Juli hatte die Bank den Abgang von CEO Thomas Gottstein und weitere Restrukturierungen ihres Geschäfts angekündigt. So soll die Kostenbasis der Grossbank um gut 1 Milliarde Franken gesenkt werden. In der laufenden Woche hatten Medien berichtet, dass die Sparpläne zu einem massiven Stellenabbau führen könnten.

Credit Suisse widerspricht Medienberichten zu Mexiko

Die Credit Suisse widerspricht Medienberichten über einen drohenden Millionenausfall in Mexiko wegen der Liquidation der mexikanischen Bank Credito Real. Die Credit Suisse habe "kein materielles Kreditengagement bei dem genannten Unternehmen", teilte die Grossbank am Freitag gegenüber AWP mit. "Jede gegenteilige Behauptung ist unbegründet", so die CS.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters gestützt auf einen Artikel in der mexikanischen Wirtschaftszeitung "El CEO" berichtet, dass die Credit Suisse der Credito Real unbesicherte Kredite über rund 106 Millionen Dollar gewährt habe. Damit gehöre sie zu den grössten Schuldnern des zusammengebrochenen mexikanischen Kreditinstituts.

Ein mexikanisches Gericht hatte im Juli die Liquidation der an der mexikanischen Börse kotierten Credito Real angeordnet, nachdem das Institut seine Schulden nicht mehr bedient hatte. Die Bank hatte in der Folge auch in den USA Gläubigerschutz beantragt. Diverse Banken wie Santander und BBVA haben bereits ihre Ansprüche auf besicherte Kredite geltend gemacht.

Nach einem äusserst volatilen Handel verlor die Credit Suisse-Aktie an der SIX am Freitag letztlich 0,64 Prozent auf 5,25 Franken.

Zürich (awp)


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