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GEA Aktie 360133 / DE0006602006

Zahlenwerk 11.05.2026 13:26:00

GEA-Aktie unter Druck: Solide Quartalszahlen reichen Anlegern nicht

GEA-Aktie unter Druck: Solide Quartalszahlen reichen Anlegern nicht

GEA hat zum Jahresstart Umsatz, Auftragseingang und Ergebnis gesteigert und die Jahresprognose bestätigt.

Der Anlagenbauer Gea hat im ersten Quartal in seinen relevanten Branchen eine weiterhin stabile Nachfrage trotz der internationalen Konflikte im Nahen Osten verzeichnet und die Markterwartungen erfüllt. Das profitable Wachstum hat der DAX-Konzern zum Jahresstart fortgesetzt und die Jahresprognose wurde bekräftigt.

In den ersten drei Monaten 2026 erzielte der Konzern einen Auftragseingang von 1,454 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 2,8 Prozent entsprach. Organisch, also ohne Portfolio- und Währungsumrechnungseffekte, lag das Wachstum bei 6,4 Prozent. Gestützt wurde der Auftragseingang erneut vom Basisgeschäft mit Aufträgen unter 1 Millionen Euro sowie von Auftragseingängen zwischen 1 und 5 Millionen Euro. Die Anzahl der Grossaufträge (Aufträge über 15 Millionen Euro) mit einem Volumen von insgesamt 73,2 (Vorjahr: 82,6) Millionen Euro belief sich wie im Vorjahresquartal auf drei. Der Umsatz betrug im ersten Quartal 1,273 Milliarden Euro und wuchs entsprechend um 1,2 Prozent. Analysten hatten mit einem Umsatz von 1,271 Milliarden Euro gerechnet. Auf Ebene der Kundenindustrien zeigten laut Gea insbesondere Dairy Farming, Dairy Processing und Pharma einen deutlichen Anstieg, während wesentliche Rückgänge bei Beverage und Chemical verzeichnet wurde.

Das EBITDA vor Restrukturierungaufwand wuchs im Berichtszeitraum um 3,9 Prozent auf 205,9 Millionen Euro, Analysten hatten hier mit 205 Millionen Euro gerechnet. Die EBITDA-Marge vor Restrukturierungsaufwand erhöhte sich von 15,8 Prozent auf 16,2 Prozent. Das Konzernergebnis wurde in den ersten drei Monaten bei leicht geringerer Steuerquote um 5,7 Prozent auf 99,7 Millionen Euro gesteigert.

Für das laufende Jahr rechnet Gea unverändert mit einem organischen Umsatzwachstum zwischen 5,0 bis 7,0 Prozent und eine EBITDA-Marge vor Restrukturierungsaufwand von 16,6 bis 17,2 Prozent.

Via XETRA zeigt sich die Aktie zwischenzeitlich mit einem Minus von 5,40 Prozent auf 56,05 Euro.

DJG/cbr/kla

DOW JONES

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Bildquelle: GEA
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