HENSOLDT Aktie 56875079 / DE000HAG0005
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| DAX-Rekord |
09.01.2026 17:56:59
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Rheinmetall-Aktie höher: Bundeswehr erhält Puma-Simulatoren - HENSOLDT, RENK, TKMS im Blick
Rheinmetall legt einen Blitzstart ins Jahr 2026 hin und zieht den DAX auf Rekordniveau. Anleger fragen sich jetzt: Kommt nach dem Anstieg die nächste Chance oder droht eine Korrektur?
• Rheinmetall-Aktie verhilft DAX zu neuen Höchstständen
• Kurzfristige Überhitzung möglich
Rheinmetall treibt den DAX auf Allzeithoch
Im noch jungen Börsenjahr 2026 zählt die Rheinmetall-Aktie zu den grossen Gewinnern im DAX. Der deutsche Leitindex erreichte, nicht zuletzt dank Rheinmetall, erst kürzlich erstmals die Marke von über 25'000 Punkten. Seit Jahresbeginn sprang die Aktie via XETRA bereits um 18,58 Prozent nach oben.
Technische Kaufsignale, aber kurzfristig Überhitzung
Aus charttechnischer Sicht hat die Rheinmetall-Aktie zu Jahresanfang ein Ausrufezeichen gesetzt: Der vorherige Abwärtstrend ist Geschichte, nun dominiert ein dynamischer Aufwärtstrend. Besonders der Ausbruch über wichtige gleitende Durchschnitte wie die 200-Tage-Linie wertet die Fachpresse als Kaufsignal - kurzfristige Ziele um 1'850 Euro wurden bereits überschritten, das bisherige Allzeithoch bei knapp 2'000 Euro rückt erneut in Reichweite. Allerdings mahnen Analysten zur Vorsicht: Technische Indikatoren zeigen inzwischen eine überkaufte Lage an. Das heisst, kurzfristige Gewinnmitnahmen sind nicht ausgeschlossen. Stabile Unterstützungen sehen Experten rund um 1'800 Euro und im Bereich 1'659 bis 1'668 Euro.
Fundamentale Stärke gibt Rückenwind
Auch auf fundamentaler Ebene präsentiert sich Rheinmetall stark. Im letzten Quartal steigerte der Konzern seinen Umsatz um satte 13 Prozent auf rund 2,78 Milliarden Euro. Analystenschätzungen prognostizieren für 2025 ein Ergebnis je Aktie (EPS) von etwa 28,4 Euro. Als international aufgestellter Rüstungskonzern profitiert Rheinmetall besonders vom anhaltend hohen Verteidigungsbedarf in Europa und anderswo. Die Kombination aus politischer Unterstützung, steigenden Verteidigungsbudgets und hoher Visibilität der Aufträge lässt Experten für die nähere Zukunft weiteres Wachstum erwarten.
Krieg und Krisen als Kurstreiber - Risiken nicht vergessen
Der jüngste Kursanstieg wird auch vor dem Hintergrund internationaler Krisen gesehen: Der Ukraine-Krieg, zunehmende Spannungen in Venezuela und wachsende internationale Unsicherheiten führen zu steigenden Verteidigungsbudgets. Das schafft Rückenwind für Rüstungsfirmen wie Rheinmetall.
Erst am Donnerstag hatte US-Präsident dem Rüstungssektor mit seinem Ruf nach einer Erhöhung des Rüstungsetats kräftigen Aufschwung verliehen. Gleichzeitig hatte Trump angekündigt mehr Druck auf die Industrie ausüben zu wollen und bis auf weiteres Dividendenausschüttungen sowie Aktienrückkäufe zu verbieten.
Dennoch warnen Experten vor kurzem Aktionismus. Für langfristige Anleger bleibt der wesentliche Grund für ein Engagement die strukturelle Aufrüstungsdynamik und Rheinmetalls starke Marktstellung. Kurzfristige Rücksetzer durch Gewinnmitnahmen sind nach so schnellem Anstieg aber immer möglich.
Rheinmetall soll Puma-Ausbildungssimulatoren an Bundeswehr liefern
Rheinmetall hat von der Bundeswehr den Auftrag zur Lieferung von neun hochmodernen Puma-Ausbildungssimulatoren bekommen. Vom Gesamtvolumen von 119,5 Millionen Euro für die Ausbildungsgeräte Schiess- und Gefechtsausbildung entfallen 118,5 Millionen auf Rheinmetall, wie der Rüstungskonzern mitteilte. Die ersten Geräte sollen ab Mitte 2027 ausgeliefert werden.
So bewegen sich die Rüstungsaktien am Freitag
Nachdem es am Donnerstag stark nach oben gegangen war, sind am Freitag bei den Rüstungstiteln Rheinmetall, HENSOLDT, RENK und TKMS grüne Vorzeichen zu sehen. So ging es im XETRA-Handel für Rheinmetall letztlich 2,65 Prozent auf 1'900,00 Euro nach oben, RENK-Papiere stiegen derweil um 0,8 Prozent auf 64,18 Euro. Für HENSOLDT ging es 5,73 Prozent auf 91,30 Euro nach oben, während TKMS 0,86 Prozent auf 82,50 Euro zulegen konnte.
Redaktion finanzen.ch / DOW JONES
Dieser Text dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schliesst jegliche Regressansprüche aus.
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