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Dank FDA-Zulassung 11.08.2022 16:08:00

Roche-Aktie dennoch im Minus: Engagement für personalisierte Medizin - Novartis-Aktie ebenfalls schwach

Roche-Aktie dennoch im Minus: Engagement für personalisierte Medizin - Novartis-Aktie ebenfalls schwach

Der Pharmakonzern Roche hat einen weiteren Erfolg in seinen Bemühungen erzielt, Therapien stärker zu personalisieren.

Die US-Zulassungsbehörde FDA habe eine Erweiterung des VENTANA MMR RxDx Panels genehmigt, eines Begleittests für Krebspatienten, wie Roche am Donnerstag mitteilte.

Mit diesen Tests könne festgestellt werden, welche Patienten am ehesten auf spezifische und gezielte Therapien ansprechen. Konkret werden bei diesem Begleittest Patienten erkannt, deren Tumore bestimmte Besonderheiten aufweisen und durch die sie für eine Behandlung mit Mercks Keytruda (Pembrolizumab) in Frage kommen, einer Immun-Krebstherapie.

Roche- und Novartis-Papiere von Sektorschwäche betroffen

Die beiden Pharmariesen Novartis und Roche tendieren am Donnerstag in einem freundlichen Markt deutlich schwächer. Als Grund nennen Händler den französischen Konkurrenten Sanofi, dem in den USA kostspielige Klagen drohen.

Die Aktie von Novartis büsst zeitweise 2,12 Prozent auf 80,76 Franken ein. Der Genussschein von Roche fällt um 1,39 Prozent auf 312,55 Franken.

Europaweit geben die Pharmawerte nach. Sanofi bricht ein und der europäische Branchenindex verliert ebenfalls. "Dem Negativtrend können sich auch unsere Pharmas nicht ganz entziehen", sagt ein Börsianer.

Sanofi drohen laut Händlern in den USA kostspielige Klagen wegen des Säureblockers Zantac. Zantac war einst ein beliebtes Antazidum, das schon vor einiger Zeit - in der Schweiz im Jahr 2019 - zurückgerufen wurde. Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA habe "inakzeptable" Konzentrationen wahrscheinlich krebserregender Verunreinigungen im Wirkstoff Ranitidin festgestellt, heiss es in Medienberichten von damals.

Von den Klagen betroffen sind laut Nachrichtenagentur Blomberg ausser Sanofi auch GSK und Boehringer Ingelheim sowie Generikahersteller. Ihnen werde vorgeworfen, die Anwender nicht ordnungsgemäss vor den Gesundheitsrisiken des rezeptfreien Produkts gewarnt zu haben.

Basel / Zürich (awp)


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