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27.02.2025 11:05:42
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DIW: Der Bitcoin ist keine sichere Anlage und als Währungsreserve ungeeignet
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Die Kryptowährung Bitcoin eignet sich laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) weder als sicherer Hafen noch als Währungsreserve.
Somit sei Bitcoin kein Goldersatz und eigner sich nicht, um ein Aktienportfolio zu diversifizieren und gegen Schwankungen abzusichern, lautet das Fazit der DIW-Studie. Der Bitcoin-Kurs sei in den vergangenen Jahren enorm gestiegen, habe aber auch stark geschwankt. Für viele Investierende gelte die Kryptowährung dennoch als alternative Anlageklasse.
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"Anders als Gold bietet Bitcoin jedoch keinen sicheren Hafen. Denn Bitcoin verhält sich in Krisenzeiten ganz anders als Gold. Sein Kurs fällt typischerweise, wenn auch die Aktienmärkte sinken", erklärte DIW-Ökonom Alexander Kriwoluzky. "Zudem schwankt der Kurs stark, was es zu einer riskanteren Anlage als Gold macht, das als traditioneller Wertspeicher anerkannt ist."
Bitcoin auch als Währungsreserve ungeeignet
Auch für Zentralbanken sei Bitcoin aufgrund seiner hohen Volatilität und fehlenden Renditeeigenschaften nicht geeignet, wie das Berliner Institut betonte. Staatsanleihen, insbesondere deutsche Staatsanleihen, böten eine stabilere Möglichkeit zur Diversifikation und Absicherung. Die Diskussion um Bitcoin als Währungsreserve, die vor allem in den USA durch US-Präsident Donald Trump und den Tech-Milliardär Elon Musk populär wurde, ist der Studie zufolge wenig fundiert.
"Diese Diskussion wurde meist unreflektiert in den deutschen Raum übertragen, obwohl die Risiken und die unbeständige Natur von Bitcoin klar sind", sagte Christoph Schneider, Professor für Finance an der Universität Münster, der die DIW-Studie mitverfasste. "Bitcoin ist als Währungsreserve absolut ungeeignet."
DOW JONES
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