Pro-Krypto-Vergangenheit |
15.09.2022 22:43:00
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Neues Krypto-Paradies? Welche Auswirkungen die neue britische Premierministerin Liz Truss für Bitcoin & Co. haben könnte
Grossbritannien hat eine neue Regierungschefin. Die Nachfolgerin von Boris Johnson gilt als Befürworterin von Kryptowährungen - wird die Insel jetzt zu einem Krypto-Paradies?
• 2018 äusserte sie sich pro-Krypto
• Wird die Kryptoagenda ihres Wahlgegners fortgesetzt?
Mary Elizabeth "Liz" Truss ist erst wenige Tage im Amt. Ihr Amtsantritt hat insbesondere in der Kryptocommunity Hoffnungen ausgelöst, denn die neue Premierministerin hat sich in der Vergangenheit als kryptofreundlich positioniert.
Truss gilt als pro-Krypto
Im Rahmen ihrer politischen Tätigkeit hatte sich Truss bislang Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether & Co. gegenüber offen gezeigt, wie ein Tweet aus dem Jahr 2018 beweist:
We should welcome #cryptocurrencies in a way that doesn't constrain their potential. Liberate free enterprise areas by removing regulations that restrict prosperity. #PolicyExchange #futureoffreedom #shakeup
- Liz Truss (@trussliz) January 30, 2018
"Wir sollten Kryptowährungen begrüssen und ihr Potenzial nicht einschränken", schrieb die Politikerin vor Jahren. Weiter hiess es, das "freie Unternehmertum" solle befreit werden, zudem sprach sie sich für die Abschaffung einer "Wohlstands-mindernden Regulierung" aus.
Wird Grossbritannien zur führenden Krypto-Nation?
Die positiven Aussagen der neuen Premierministerin zum Thema Kryptowährungen sorgten in der Kryptocommunity für die Hoffnung, dass die Regierung unter Truss die Rolle von digitalen Assets stärken und das Potenzial von Bitcoin & Co. ausschöpfen könnte, ohne Kryptowährungen an die regulatorische Kette zu legen.
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Auf dem Onlineportal der indischen Wirtschaftszeitung Mint, Livemint, formuliert Dileep Seinberg, der Gründer und CEO von MuffinPay, Bill Payment & Utility Crypto, seine Hoffnung auf die Kryptopolitik Grossbritanniens unter der neuen Premierministerin: "Liz Truss, die neu gewählte Premierministerin des Vereinigten Königreichs, hat den Kryptowährungen 2018 einen Daumen hoch gegeben, aber das ist vier Jahre her und wir sollten abwarten, wie ihre aktuelle Haltung dazu ist. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, die Erwartungen ihrer Mitbürger zu erfüllen und eine Nation auf globaler Ebene zu vertreten. Es gibt noch viel mehr zu tun, und wir hoffen, dass sich in den kommenden Tagen etwas Positives ergeben wird".
Grundsätzlich zeigt sich Seinberg aber optimistisch für den Krypto-Ansatz der britischen Regierung: "Ihre Wahl zur Vertretung des Vereinigten Königreichs wird wahrscheinlich die Agenda der Regierung für digitale Vermögenswerte vorantreiben. Sie könnte an vorderster Front stehen und sich als neue Stimme kryptogeführter Diskussionen auf globaler Ebene herausstellen, und Grossbritannien, eine prominente G-20-Nation, könnte die Richtung vorgeben."
Kryptobemühungen schon seit geraumer Zeit
Der Weg, um Grossbritannien in Sachen Krypto zu einer führenden Nation zu machen, wurde auf der Insel bereits vor einiger Zeit geebnet. Massgeblich dafür verantwortlich war auch Rishi Sunak, der ehemalige Schatzkanzler, der im Rennen um den Premierminister-Posten gegen Truss den Kürzeren gezogen hatte. Sunak hatte sich seinerseits stets als kryptofreundlich positioniert und hatte als Teil der britischen Regierung an einem im April vorgelegten Plan mitgearbeitet, der Grossbritannien zu einem globalen Krypto-Hub machen sollte. In diesem Zusammenhang hatte die Regierung unter anderem Schritte eingeleitet, um Stablecoins als Zahlungsmittel zu erlauben sowie eine Reihe anderer Massnahmen verabschiedet, um das Vereinigte Königreich zu einem globalen Zentrum für Kryptoasset-Technologie und -Investitionen zu machen. Dies sei sein Ziel, so Sunak im Frühjahr. "Wir wollen die Unternehmen von morgen - und die Arbeitsplätze, die sie schaffen - hier im Vereinigten Königreich sehen, und durch eine effektive Regulierung können wir ihnen das Vertrauen geben, das sie brauchen, um langfristig zu denken und zu investieren. Dies ist Teil unseres Plans, sicherzustellen, dass die britische Finanzdienstleistungsbranche immer an der Spitze von Technologie und Innovation steht".
Ob Liz Truss diese Agenda fortsetzt oder eine eigene Kryptopolitik verfolgt, wird sich in den kommenden Wochen wohl zeigen.
Redaktion finanzen.ch
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