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Konzept nicht verstanden 24.02.2024 22:33:00

Suze Orman warnt: Später Einstieg in die Börse kostet junge Menschen Hunderttausende

Suze Orman warnt: Später Einstieg in die Börse kostet junge Menschen Hunderttausende

Wer am Aktienmarkt aktiv werden will, sollte damit so früh wie möglich beginnen, rät Suze Orman. In einer Beispielrechnung macht die Finanzexpertin deutlich, wieviel Geld Anlegern entgeht, die spät an der Börse investieren.

• Suze Orman glaubt, junge Menschen verstehen das Konzept "Zinseszins" nicht
• Frühe Vorsorge fürs Alter bringt optimalen finanziellen Erfolg
• Weitere Spartipps der Expertin

Die US-Amerikanerin Suze Orman ist Finanzberaterin und Moderatorin sowie Bestseller-Autorin. Ihr Kernthema ist "Persönliche Finanzen" und in diesem Bereich gilt sie als Guru. Im Rahmen eines Interviews mit dem "Wall Street Journal" hat die Finanzexpertin nun über den grössten Irrtum gesprochen, dem insbesondere junge Anleger unterliegen.

Das Schlüsselkonzept von Geld

Viele Menschen in ihren Zwanzigern verpassen Hunderttausende US-Dollar an Altersvorsorge, weil sie die Kraft des Zinseszinses "nicht verstehen", so Orman gegenüber dem WSJ. Konkret nimmt die Expertin dabei Bezug auf die Einstellung vieler junger Menschen, für die das Rentenalter noch so weit weg ist, dass sie Massnahmen für ihre Altersvorsorge auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, an dem sie finanziell besser aufgestellt sind. Doch die bis dahin verpasste Zeit aufzuholen, ist ihrer Ansicht nach teuer und hat Folgen.

"Sie [junge Menschen] verstehen den Wert der Aufzinsung nicht und wissen nicht, dass der Schlüssel zu ihrer finanziellen Unabhängigkeit ihr Alter ist", so Orman. Dabei sei der Aufbau einer Altersvorsorge ihrer Ansicht nach von entscheidender Bedeutung. Wer unterschätze, wie viel Geld man später investieren müsste, um den verpassten Rückstand aufzuholen oder wie viel Geld insgesamt notwendig sei, um in Rente zu gehen, der könnte gezwungen sein, länger arbeiten zu müssen als gewünscht. In manchen Fällen könnte es sein, dass "Sie nie in den Ruhestand gehen können", malt die Bestseller-Autorin ein düsteres Bild.

Beispielrechnung macht Argumentation deutlich

Im Rahmen des Interviews rechnet Orman vor, wie stark der Zusammenhang zwischen einem frühen Investment am Aktienmarkt und dem tatsächlichen Input für die Altersvorsorge am Ende ist.
"Nehmen wir an, Sie sind 25 Jahre alt und investieren jeden Monat 12 Monate lang und jedes Jahr 100 US-Dollar in einen Standard & Poor's 500-Indexfonds über eine Roth IRA, bis Sie 65 Jahre alt sind. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie über 40 Jahre eine durchschnittliche 12 % jährliche Rendite erhalten", so ihre Rechnung. "Am Ende dieser Jahre haben Sie eine Million US-Dollar", fuhr Orman fort. Wer aber zehn Jahre wartet und das Marktinvestment erst mit 35 Jahren in Angriff nimmt, der besitze mit 65 lediglich 300'000 US-Dollar. "[Junge Leute] verstehen das nicht", so Orman weiter.

Weitere Finanztipps für junge Menschen

Auch einen Tipp, wie man im Alltag Geld sparen kann, hat die Expertin im Interview parat. Die 72-Jährige betonte, sie würde darauf verzichten, essen zu gehen und ihre Mahlzeiten stattdessen in den eigenen vier Wänden geniessen. "Ich weigere mich, auswärts zu essen", erklärte sie. "Ich denke, dass Essen auswärts auf jeder Ebene eine der grössten Geldverschwendungen überhaupt ist."

Dabei beschränkt Orman diese Einschätzung nicht nur auf Mahlzeiten ausserhalb des Hauses, sondern sagt auch dem allseits beliebten "Coffee to go" den Kampf an. Die eine Tasse Kaffee am Tag, die sie trinke, kauft sie nicht bei Starbucks & Co.: "Ich würde tot umfallen, bevor ich mir einen Kaffee kaufen würde".

Jahresziele sind wie Diäten

Obwohl Orman am Essen gehen spart und dazu rät, so früh wie möglich Geld zu investieren, will sie ihre Ratschläge nicht als Einschränkungen verstanden wissen. "Wenn man sich immer einschränkt, limitiert, zurücksteckt, dies nicht kauft, das nicht kauft, dann explodiert man irgendwann und geht raus und kauft alles auf einmal", erklärt sie. Vor diesem Hintergrund hält die Autorin auch nichts von Neujahrsvorsätzen. Diese seien ihr beim Thema Finanzen ebenso zuwider, wie Crashdiäten.

Redaktion finanzen.ch


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Bildquelle: Marian Weyo / Shutterstock.com,Al Teich / Shutterstock.com

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