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Hohe Inflation 22.09.2022 09:09:41

Powell kündigt nach Fed-Entscheid weiterhin zügige Zinsanhebungen an

Powell kündigt nach Fed-Entscheid weiterhin zügige Zinsanhebungen an

Die US-Notenbank hat ihre Geldpolitik wie erwartet deutlich gestrafft und rechnet für die nächsten beiden Jahre mit einer stärkeren Straffung als bisher und keiner Rezession.

Der Offenmarktausschuss FOMC beschloss eine Anhebung des Zielsatzes für Fed Funds um 75 Basispunkte auf eine Spanne von 3,00 bis 3,25 Prozent, wie die Federal Reserve mitteilte. Das entsprach den Prognosen der vom Wall Street Journal befragten Analysten und auch den Markterwartungen. Der Beschluss fiel einstimmig.

Wie aus den Prognosen des FOMC hervor geht, rechnen dessen Mitglieder (Prognose-Median) nun damit, dass der Leitzins Ende dieses Jahres bei 4,4 (Juni-Prognose: 3,4) Prozent liegen wird, Ende 2023 bei 4,6 (3,8), Ende 2024 bei 3,9 (3,4) und Ende 2025 bei 2,9 Prozent. Langfristig sehen die FOMC-Mitglieder den Zins weiterhin bei 2,5 (2,5) Prozent. Für das Wirtschaftswachstum werden Raten von 0,2 (1,7), 1,2 (1,7), 1,7 (1,9), 1,8 und 1,8 (1,8) Prozent erwartet. Die Inflation (PCE-Deflator) sehen sie bei 5,4 (5,2), 2,8 (2,6), 2,3 (2,2), 2,0 und 2,0 (2,0) Prozent.

In ihrem Statement erklärten die Notenbanker, dass Indikatoren auf ein moderates Wachstum der Konsumausgaben und der Produktion hindeuteten. Die Beschäftigungszuwächse seien in den vergangenen Monaten robust und die Arbeitslosenquote niedrig geblieben. "Die Inflation ist nach wie vor hoch und spiegelt das Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage im Zusammenhang mit der Pandemie, höhere Lebensmittel- und Energiepreise sowie einen allgemeinen Preisdruck wider."

Powell kündigt weiterhin restriktive Zinsniveau an

Die US-Notenbank muss ihre Zinsen nach Aussage von Fed-Chairman Jerome Powell zügig anheben. Die Zinsen müssten "ziemlich schnell" auf ein restriktives Niveau steigen, sagte Powell in seiner Pressekonferenz nach der Veröffentlichung der aktuellen Zinsentscheidung durch den Offenmarktausschuss FOMC. Er beantwortete damit eine Frage nach dem weiteren Zinskurs in diesem Jahr. Powell räumte ein, dass die FOMC-Projektionen Zinserhöhungen in diesem Jahr von 125 Basispunkten nahelegten. "Es gibt aber auch eine grosse Gruppe, die 100 Basispunkte für ausreichend hält", sagte er.

Powell zufolge kann eine Rezession nicht ausgeschlossen werden. "Niemand weiss, ob dieser Prozess zu einer Rezession führt, oder wie tief die Rezession wird", sagte er. Die Wahrscheinlichkeit einer weichen Landung nehme aber in dem Mass ab, wie die Fed restriktiver werden müsse.

Das FOMC hatte wie erwartet eine Zinserhöhung um 75 Basispunkte beschlossen und eine Fortführung der Zinserhöhungen angekündigt. Wie aus den veröffentlichten Prognosen hervor geht, rechnen die FOMC-Mitglieder mit stärkeren Zinserhöhungen als zuvor, einer höheren Inflation und Arbeitslosigkeit sowie geringerem Wirtschaftswachstum.

FRANKFURT (Dow Jones)


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