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Corona-Schnelltest beflügeln 04.05.2022 13:20:00

Siemens Healthineers-Aktie gefragt: Siemens Healthineers wird optimitischer

Siemens Healthineers-Aktie gefragt: Siemens Healthineers wird optimitischer

Der anhaltende Bedarf an COVID-19-Antigenschnelltests hat Siemens Healthineers auch im zweiten Geschäftsquartal (per Ende März) beflügelt.

Die Siemens-Tochter erhöhte wie schon vor drei Monaten deshalb die Prognose. Die Erwartungen der Analysten wurden übertroffen.

Erwartet werde für 2021/22 nun ein vergleichbares Umsatzwachstum zwischen 5,5 und 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr und nicht wie bisher 3 bis 5 Prozent, teilte das Medizintechnikunternehmen in Erlangen mit. Basis dafür sind etwa 1,3 Milliarden Euro erwarteter Umsatz mit den Schnelltests statt bislang geplanter 700 Millionen. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll auf 2,25 bis 2,35 Euro steigen - bisher wurden 2,18 bis 2,30 Euro angepeilt.

Im zweiten Quartal verzeichnete Siemens Healthineers einen Anstieg des bereinigten EBIT um 47 Prozent auf 980 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 38 Prozent auf 5,460 Milliarden Euro zu. Ohne den Umsatzbeitrag des US-Krebsspezialisten Varian von 706 Millionen Euro, der im Vorjahresergebnis noch nicht enthalten ist, betrug das Wachstum 15,8 Prozent aus. Mit Corona-Schnelltests, die seit Januar auch in den USA verkauft werden, setzte das Unternehmen knapp 680 Millionen Euro um.

Analysten hatten nach einem von Vara Research zusammengestellten Konsens mit einem bereinigten EBIT von 917 Millionen Euro und Einnahmen von 5,245 Milliarden Euro gerechnet.

Die Siemens Healthineers-Aktie gewinnt im XETRA-Handel zeitweise 0,83 Prozent auf 50,84 Euro.

Analystin Veronika Dubajova von Goldman Sachs sah sich nach den bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr angehobenen Unternehmenszielen in ihrer Kaufempfehlung bestätigt. Sie sei positiv gestimmt angesichts der fortgesetzt starken Umsatz- und Auftragsentwicklung in der Bildgebungssparte (Imaging) und der erfreulichen Auftragsentwicklung beim übernommenen US-Krebsspezialisten Varian.

Den kurzfristigen Gegenwind für die Margen aufgrund der Inflation der Lieferkosten hat die Expertin von Goldman allerdings auch auf dem Radar. Unter anderem verwies Dubajova auf die inflationsbedingt gesenkte Margenerwartung für die Bildgebung. Daniel Gleim, Analyst beim Investmenthaus Stifel, sieht sich ebenfalls in seiner Kaufempfehlung bestätigt. Zugleich verwies aber auch er darauf, dass es vor allem einer höheren Anzahl von COVID-19-Antigen-Schnelltests zu verdanken gewesen sei, dass der DAX-Konzern die Zahlen des ersten Geschäftsquartals übertroffen und den Ausblick erneut angehoben habe.

Finanzvorstand Jochen Schmitz bekräftigte auf einer Telefonkonferenz, dass der Schnelltest-Boom nicht andauern dürfte. So geht er im zweiten Halbjahr von einem starken Rückgang der Nachfrage aus, nachdem Healthineers mit rund einer Milliarde Euro in den ersten sechs Monaten bereits den überwiegenden Teil der Umsatzprognose eingefahren hat. Für das dritte Quartal rechnet er daher mit einem niedrigeren Umsatz der Diagnostiksparte im Vergleich zum starken Vorjahreszeitraum.

FRANKFURT/ERLANGEN (Dow Jones/awp international)


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Bildquelle: testing / Shutterstock.com,Siemens AG