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20.08.2026 11:54:36

Devisen: Dollar bleibt unter Druck

Zürich (awp) - Der US-Dollar ist am Donnerstag nach einer leichten Gegenbewegung am frühen Morgen wieder stärker unter Druck gekommen. Die am Vortag vom US-Finanzministerium angekündigten zusätzlichen Anleihenkäufe wirken somit weiter nach.

Das USD/CHF-Paar ist im Laufe des Morgens mit aktuell 0,7958 wieder klar unter die Marke von 0,80 gefallen, die nach dem Absturz am Mittwochabend am frühen Donnerstag wieder überschritten worden war. Und auch zum Euro hat der Greenback erneut klar an Terrain eingebüsst: Das EUR/USD-Paar ist mit zuletzt 1,1706 auf ein neues 3-Monats-Hoch gestiegen.

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Da der Franken zum Dollar etwas deutlicher zugelegt hat als zum Euro, ist auch das Währungspaar EUR/CHF wieder etwas gesunken auf zuletzt 0,9316. Noch am Mittwochmittag waren Kurse über 0,94 bezahlt worden. Letztmals unter 0,93 lag das Paar Ende Juli. Der Franken hat die letzten Wochen geschwächelt, da der Markt davon ausgeht, dass die EZB die Zinsen bald wieder anheben wird, während die Nationalbank (SNB) noch lange Zeit an ihren Nullzinsen festhalten dürfte.

Weitere Impulse könnte es am Nachmittag geben. Dann stehen unter anderem die wöchentlichen Daten vom US-Arbeitsmarkt an. Sollten sie schwach ausfallen, könnte der US-Dollar nochmals etwas fallen.

Auslöser der gestrigen Dollar-Schwäche war die Ankündigung des US-Finanzministeriums, die Rückkäufe langlaufender Anleihen deutlich zu erhöhen. Darauf kamen die Zinsen für langfristige US-Staatsanleihen deutlich zurück und der Dollar geriet unter Druck. Dass die die Renditen längerfristig unten bleiben, wird eher nicht erwartet. "An den längerfristigen strukturellen Trends ändert dies wenig: Die Anleihen-Rückkäufe in den USA reduzieren weder die Staatsverschuldung noch das Defizit", sagte ein Händler.

awp-robot/uh/to

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