Keine Jahresendrally? |
28.11.2023 23:30:00
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"Santa-Rally" könnte am heimischen Leitindex SMI vorübergehen
Wie jedes Jahr hoffen die Anleger auf eine Jahresendrally. 2023 könnte diese jedoch - zumindest für die Unternehmen im Schweizer Leitindex SMI - ausfallen.
• US-Investoren dominieren auch an der SIX
• Wenig überzeugende Unternehmensnachrichten
Mittelfristig dürfte es im Schweizer Leitindex zu einer Seitwärtsbewegung kommen. In der FuW-Marktanalyse sieht Andreas Büchler Ende November nicht viel Luft nach oben für eine Erholungsbewegung und prognostiziert eine "Konsolidierung auf hohem Niveau". Der SMI, der bekannt für seine defensive Ausrichtung ist, hat seit Jahresbeginn lediglich um 0,85 Prozent zugelegt, während andere Indizes wie der DAX oder der S&P 500 im gleichen Zeitraum 14,67 Prozent respektive 18,52 Prozent hinzugewonnen haben.
Wie "cash Insider" feststellt, fallen zudem die Umsätze an der Schweizer Börse für November sehr gering aus. Sie scheinen massgeblich von Investoren aus Übersee geprägt zu sein, denn die Umsätze in Zürich steigen erst nach Handelsbeginn an der New Yorker Börse (NYSE), ab 15:30 Uhr MEZ, deutlich an.
Nestlé, Novartis und Roche: Schweizer Schwergewichte bremsen den SMI
Besonders die Schweizer Schwergewichte Nestlé und Novartis haben in diesem Jahr mit teils deutlichen Verlusten eine bremsende Wirkung auf Swiss Market Index. Nestlé verzeichnete seit Jahresbeginn bislang ein Minus von 6,46 Prozent auf 100,22 Franken. Novartis konnte in diesem Jahr bislang auf einen Gewinn von 8,51 Prozent auf 85,97 Franken blicken (Stand: Schlusskurse vom 27.11.2023). Die Kurse bei Nestlé und Novartis wären laut "cash Insider" wahrscheinlich noch deutlich tiefer gefallen, wenn nicht Arbitrage-Effekte über die zweite Handelslinie der Unternehmensaktien hätten erzielt werden können.
Baloise, Julius Bär und Sandoz: Unternehmensnachrichten verunsichern
Der Basler Versicherer Baloise hat zwar im jüngsten Geschäftsbericht ein stabiles Geschäftsvolumen ausgewiesen, die Anleger jedoch mit der Aussicht, dass Naturkatastrophen den Gewinn um bis zu 40 Prozent nach unten drücken könnten, deutlich verunsichert. So hat die Aktie am Tag der Veröffentlichung deutlich verloren. Vontobel-Analyst Simon Fössmeier wirft daher laut awp die Frage auf, wie gut der Rückversicherungsschutz der Basler sei und rechnet mit einem Gewinnrückgang von 25 bis 30 Prozent.
Die Privatbank Julius Bär verunsicherte mit Nachrichten um mutmassliche Kreditpositionen des einst schillernden österreichischen Investors René Benko und der strauchelnden SIGNA-Gruppe.
Die Novartis-Tochter-Sandoz konnte zwar im ersten eigenständigen Geschäftsbericht mit einem gestiegenen Umsatz aufwarten, die Anleger mit belastenden Aufbaukosten und einem Ausblick, der auf eine Abschwächung der Aktivitäten schliessen lässt, bislang jedoch nicht überzeugen. Nach zeitweisen Kurssteigerung bis an die 30-Franken-Marke notiert das Papier des Börsenneulings beziehungsweise Wiedereinsteigers mittlerweile wieder näher an seinem Ausgabepreis.
Schweizer Titel dürften, wie "cash Insider" schreibt, keine grosse Rolle bei einer möglichen Jahresendrally spielen, da der Fokus der Anleger auf Tech-Giganten wie Apple und Microsoft oder die Pharmariesen Novo Nordisk und Eli Lilly liege, die mit positiven Unternehmensnachrichten derzeit die internationalen Schlagzeilen dominieren.
Redaktion finanzen.ch
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