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18.03.2025 11:30:37
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Aktien Schweiz: SMI stabilisiert sich vor wichtigen Notenbanksitzungen
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Dienstag nach den deutlichen Verlusten in der Vorwoche stabilisiert. Händlern zufolge ist die Erholung aber durchaus fragil, denn die Anfang April in Kraft tretenden US-Zölle werfen bereits ihre Schatten voraus. Zudem herrscht vor den im Lauf der Woche anstehenden Zinssitzungen eine gewisse Zurückhaltung. Im Tagesverlauf werden dann noch einige US-Konjunkturdaten wie beispielsweise aus der Bau-Branche oder die Industrieproduktion genau beäugt.
Von der morgigen Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed erwarten sich Anleger zwar noch keine Senkung, möglicherweise liefern die Notenbanker aber Hinweise auf künftige Lockerungen. Denn es werden die neuen Projektionen der Notenbanker für Leitzinsen, das Wirtschaftswachstum und die Inflation veröffentlicht. Zudem steht in Deutschland die Abstimmung im Bundestag über das milliardenschwere Konjunkturpaket an. Für den Schweizer Markt wird die Zinsentscheidung der SNB am Donnerstag das Wochen-Highlight.
Der Leitindex SMI steigt gegen 10.50 Uhr um 0,30 Prozent auf 13'097,77 Punkte. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, gewinnt 0,42 Prozent hinzu auf 2119,53 Punkte und der breite SPI legt um 0,37 Prozent auf 17'339,42 Zähler zu. Im SLI überwiegen die Gewinner, nur sieben Titel geben leicht nach.
Die Aktien von Adecco (+2,4%) vollziehen ohne harte Nachrichten eine Kehrtwende verglichen mit dem frühen Handel, als die Titel des Personaldienstleisters die rote Laterne im SLI trugen. Sie setzen damit den Aufwärtstrend der letzten Zeit fort. Das Unternehmen gilt als ein möglicher Profiteur der deutschen Ausgaben-"Bazooka".
Dichtauf folgen die Aktien von Julius Bär (+1,5%). Die Privatbank will wieder eine Filiale in Italien eröffnen. Mit VAT (+1,4%) oder Logitech (+1,2%) sind auch Vertreter der Tech-Branche weit vorne zu finden. Gerade Logitech hatten unter der massiven US-Tech-Schwäche Anfang März gelitten.
Sonova (-0,1%) sind wenig verändert. In einem Kommentar von Jefferies gehen die Analysten auf die jüngsten Daten des US-Veteranenministeriums (Department of Veterans Affairs, VA) ein. Diese zeigten keinerlei Wachstum im Jahresvergleich, Sonova habe aber seinen Marktanteil auf mittlerweile knapp über 50% ausgebaut.
Die zuletzt stützenden Schwergewichte Nestlé (+0,2%), Novartis (-0,1%) und Roche (GS +0,03%) liegen allesamt nur im hinteren Mittelfeld.
Die Liste der Verlierer ist hingegen recht überschaubar. Lediglich Lindt & Sprüngli (-0,3%) und Givaudan (-0,3%) geben etwas stärker nach. Swisscom (-0,1%), SGS (-0,1%) oder Geberit (-0,03%) sind nur minimal leichter.
In der zweiten Reihe stechen R&S (+6,5%) ins Auge. Die Titel des Trafo-Herstellers erhalten Rückenwind von einer positiven Studie der UBS. Der zuständige Analyst streicht das anhaltend günstige Nachfrageumfeld heraus.
Für Medartis (+3,8%) geht es nach Jahreszahlen nach oben. Börsianer nehmen den gestiegenen Umsatz sowie die verbesserte Profitabilität gut auf. Der Ausblick wird zwar als vorsichtig eingeschätzt, was unter einem neuen CEO aber nicht ungewöhnlich sei.
Auch Vetropack (+3,1%) legen nach den Zahlen für 2024 zu, und das obwohl der Glasverpackungshersteller weniger verdient hat. Operativ habe das Unternehmen die Erwartungen in etwa erfüllt, heisst es bei der ZKB.
Gefragt sind auch Stadler Rail (+2,9%) vor Zahlen am morgigen Mittwoch. Anleger dürften sich angesichts der bereits im November veröffentlichten Gewinnwarnung nach den starken Unwettern mit Werkszerstörungen auf den Ausblick konzentrieren.
Hingegen verlieren Ems-Chemie 3,5 Prozent auf 629 Franken und sind damit einer der schwächsten Werte. Kepler Cheuvreux hat die Titel auf "Reduce" von "Hold" abgestuft und das Kursziel um 100 Franken auf noch 585 Franken gekappt. Hauptgrund ist für die Analysten die schnellere Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und dem Rest der Welt. Es werde daher ein enttäuschendes organisches Wachstum im ersten Quartal erwartet.
dm/rw
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