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Kurssprung 04.03.2025 21:40:39

Walgreens-Aktie weit im Plus: Sycamore-Milliardendeal könnte schon bald stehen - Dekotierung?

Walgreens-Aktie weit im Plus: Sycamore-Milliardendeal könnte schon bald stehen - Dekotierung?

Schon im Dezember 2024 wurde über Gespräche zwischen der schwächelnden US-Apothekenkette Walgreens und dem Finanzinvestor Sycamore Partners bezüglich einer möglichen Übernahme gemunkelt. Wie es aus Kreisen heisst, könne der Deal nun kurz vor dem Abschluss stehen.

• Walgreens offenbar in Gesprächen mit Privatinvestor in Milliardendeal
• Mögliche Dekotierung
• Walgreens-Anleger positiv gestimmt

Die US-Apothekenkette Walgreens könnte schon bald von der Börse verschwinden. Wie das Wall Street Journal berichtet, stehe das Unternehmen kurz vorm Abschluss eines Milliardendeals mit dem Finanzinvestor Sycamore Partners, um die Apothekenkette zu übernehmen und möglicherweise zu dekotieren. Die Transaktion wird auf ein Volumen von zehn Milliarden US-Dollar geschätzt, wie das WSJ mit Verweis auf mit der Sache vertraute Personen schreibt. Sollte es zu keinen kurzfristigen Schwierigkeiten mehr kommen, könnte das ganze schon am Donnerstag offiziell verkündet werden.

So reagiert die Walgreens-Aktie

Die Walgreens-Aktie reagiert im NASDAQ-Handel mit einem Kurssprung von zeitweise 6,24 Prozent auf 10,90 US-Dollar.

Erstmals wurden bereits im Dezember 2024 Gerüchte um eine mögliche Übernahme des schwächelnden US-Unternehmens laut. Schon damals berichtete das Wall Street Journal über Gespräche der beiden Parteien über einen möglichen Deal, woraufhin die Walgreens-Aktie einen kräftigen Satz nach oben gemacht hatte.

Walgreens tief in der Krise

Die Apothekenkette steckt tief in einer Krise. Noch vor zehn Jahren wies das US-Unternehmen einen Börsenwert von mehr als 100 Milliarden US-Dollar auf, jüngst dümpelte dieser bei nur noch knapp neun Milliarden US-Dollar. In den letzten zwölf Monaten hat die Walgreens-Aktie mehr als 50 Prozent eingebüsst.

Als Hauptursache für den Abverkauf gilt der wachsende Druck auf das Filialgeschäft Walgreens. Hier hatte das Unternehmen im Oktober angekündigt, in den kommenden der Jahren 1'200 Geschäfte schliessen zu wollen. Im vierten Quartal hatte Walgreens wegen Abschreibungen in China und Belastungen im Zusammenhang mit Opiod-Klagen einen Milliardenverlust verkraften müssen. Ende Januar gab das Unternehmen dann das Streichen der Quartalsdividende bekannt.

Mögliche Dekotierung

Sollte der Deal mit Sycamore Partners tatsächlich zu Stande kommen, werde der Finanzinvestor wahrscheinlich das Unternehmen von der Börse nehmen und nur das Kerngeschäft von Walgreens in den USA behalten. Andere Teile des Unternehmens könnten derweil verkauft oder an die Börse gebracht werden, so das WSJ.

Sycamore Partners würde Walgreens zu einem Aktienpreis von 11,30 US-Dollar bis 11,40 US-Dollar erwerben, was über dem Schlusskurs der Aktie von Montag bei 10,26 US-Dollar liegt.

Wie Analysten von Leerink Partners laut Investing.com berichten, hätten sie zuvor Analysen für ein Leveraged Buyout des gesamten Walgreens-Konzern zu einem Preis von 12 US-Dollar durchgeführt, hierbei jedoch Schwierigkeiten gehabt, auf eine solide Rendite zu kommen. "Wie immer nehmen wir diese Berichte mit Vorsicht zur Kenntnis und sind der Meinung, dass die Zukunft von WBA ungewiss ist, entweder als öffentliches oder privates Unternehmen. Wir würden auch erwarten, dass es im Falle eines Deals einen angemessenen Spread geben würde, selbst wenn es sich nicht um eine strategische Transaktion handeln würde", so die Experten.

Wie MarketWatch schreibt, habe Deutsche Bank-Analyst George Hill letzte Woche angemerkt, dass die Walgreens-Aktie in Erwartung der Übernahme zu stark gestiegen sei. Er setze sein Kursziel daher bei 9 US-Dollar an. "Das Geschäft erscheint uns unglaublich kompliziert und es ist unwahrscheinlich, dass es zu einem Aufschlag auf den aktuellen Aktienkurs zustande kommt", so Hill in einer Mitteilung, die dem Nachrichtenportal vorliegt.

Nun bleibt abzuwarten, ob die offizielle Ankündigung des Milliardendeals tatsächlich in dieser Woche folgen wird.

Redaktion finanzen.ch

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