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14.03.2025 11:36:37
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Aktien Schweiz: Verunsicherung hält Anleger an den Seitenlinien
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt tendiert am Freitagvormittag wenig verändert. Dabei hat sich der Leitindex SMI bisher in einer relativ engen Spanne insgesamt seitwärts bewegt. Die Anleger hielten sich zurück, da sie verunsichert seien wegen der steigenden Konjunktursorgen. Der von den USA losgetretene Zollkonflikt droht zu einem globalen Handelskrieg zu eskalieren und die Fortschritte bezüglich des Ukrainekriegs lassen ebenfalls auf sich warten. Die Anleger schwankten zwischen Rezessionsangst und Friedenshoffnungen, heisst es bei Raiffeisen.
Positiv sei, dass sich in den USA ein möglicher Regierungs-Shutdown voraussichtlich doch noch abwenden lasse. Denn der demokratische Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, hat eingelenkt. Am Berichtstag dürfte zudem das US-Konsumentenvertrauen der Uni Michigan grosse Beachtung finden. Ein Rückgang würde die Rezessionssorgen weiter anheizen. Zudem solle es in China am kommenden Montag eine Pressekonferenz mehrerer Ministerien zum Thema Stützung des Konsums geben, heisst es am Markt. Mit Spannung blickten die Marktteilnehmer auch den kommende Woche anstehenden Zinsbeschlüssen der US-Notenbank Fed und der hiesigen SNB entgegen.
Der Leitindex SMI tritt gegen 11.10 Uhr mit -0,01 Prozent auf der Stelle bei 12'835,54 Punkten. Auch der breite SPI ist stabil bei 16'982,61 Punkten, während der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, 0,12 Prozent hinzugewinnt auf 2077,12 Zähler. Im SLI legen 18 Titel zu und 12 geben nach.
Angeführt wird das Gewinnerfeld von Adecco (+4,0%). Hier hilft eine Kaufempfehlung und Kurszielerhöhung von BNP Paribas. Die fiskalpolitischen Lockerungsmassnahmen in Europa seien gute Neuigkeiten für die Stellenvermittler, so die französische Grossbank.
Ebenfalls gefragt sind die Aktien von Richemont (+2,2%) und Swatch (+1,5%). Hier machten sich spekulative Käufe bezüglich eines weiteren Programms zur Stützung der Konjunktur in China kursstützend bemerkbar, meint ein Händler.
Bei den Aktien von Kühne + Nagel (+1,4%) und Straumann (+1,9%) sorgen positive Analystenkommentare für Kursgewinne. Kepler Cheuvreux hat das Rating für die Aktien des Transportkonzerns auf "Buy" von "Hold" angehoben. Derweil hat Bernstein die Abdeckung des Dentaltechnikers mit dem Rating "Outperform" wieder aufgenommen. Fester sind auch SIG (+1,4%), Partners Group (+1,2%), Holcim (+1,2%) und Lonza (+0,9%). Die Aktien der UBS gewinnen 0,8 Prozent und bewegen sich damit im Einklang mit den europäischen Mitbewerberinnen.
Auf der anderen Seite fallen Swiss Life um 4,1 Prozent. Der Lebensversicherer hat im Jahr 2024 mehr verdient und will den Aktionärinnen und Aktionären eine höhere Dividende bezahlen. Die Zahlen lagen im Rahmen der Erwartungen. "Ein gutes Ergebnis, aber nicht gut genug, um weitere Kursgewinne zu rechtfertigen", meint ein Händler und spricht daher von Gewinnmitnahmen. "Daraus ergeben sich aber auch Einstiegschancen", sagt ein anderer Börsianer.
Besser schlagen sich die Aktien anderer Versicherer wie Swiss Re, Zurich, Baloise oder Helvetia, deren Verluste bei maximal gut einem Prozent liegen.
Die Anteile der defensiven Werte Novartis, Givaudan, Nestlé, Swisscom und Roche GS büssen zwischen 1,0 und 0,3 Prozent ein. ODDO BHF hat Novartis auf "Neutral" von "Outperform" zurückgestuft. Bei Roche bestätigen die Experten bei einem gesenkten Ziel das "Underperform"-Rating.
Auf den hinteren Rängen fallen Galenica (-6,3% auf 78,25 Fr.) auf. Eine Verkaufsempfehlung der UBS habe Gewinnmitnahmen ausgelöst, heisst es am Markt. Die Aktie kürzlich nach guten Zahlen Bilanzvorlage auf 86,70 Franken ein Rekordhoch erreicht.
Dagegen ziehen Orell Füssli (+1,9%) nach Zahlen an. DocMorris (+4,0%) machen einen Teil des Vortageseinbruchs (-29%) wett. Idorsia (+5,9%) wiederum ziehen nach positiven Daten zum Schlafmittel Quviviq an.
Die Aktien von IVF Hartmann gewinnen 3,5 Prozent. Der Medizinalbedarfhersteller soll laut Aktionärsgruppe deutlich mehr ausschütten, als der Verwaltungsrat mit 6,20 Franken je Aktie vorgeschlagen hat. Gefordert werden 15 Franken.
pre/hr
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