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Geändert am: 05.08.2022 22:14:03

US-Arbeitsmarktbericht übertrifft die Erwartungen: SMI geht mit Einbussen ins Wochenende -- DAX verliert leicht -- US-Börsen letztlich uneinheitlich -- Asiens Börsen schliessen im Plus

Der heimische Aktienmarkt musste vor dem Wochenende Verluste hinnehmen. Der deutsche Leitindex präsentierte sich ebenfalls leichter. Die US-Märkte schlossen den Handel am Freitag uneinheitlich ab. Asiens Börsen notierten am Freitag auf grünem Terrain.

SCHWEIZ

Der Schweizer Markt ging tiefer aus dem letzten Handelstag der Woche.

Der SMI stieg bereits leichter in das Tagesgeschäft ein. Im späteren Handelsverlauf vergrösserten sich die Verluste bis Handelsende noch. Schliesslich betrugen die Abschläge 0,71 Prozent bei 11'123.07 Stellen.

Die Nebenwerteindizes SPI und SLI zeigten sich letztlich ebenfalls etwas niedriger, der SPI verlor 0,70 Prozent auf 14'426,68 Zähler, der SLI musste Einbussen in Höhe von 0,97 Prozent auf 1'728,55 Punkte verkraften. Zuvor waren sie tiefer in den Handel gegangen.

Aus den USA nach Europa übergeschwappte Zinsängste haben am Freitag den schweizerischen Aktienmarkt belastet. Denn extrem gut ausgefallene Arbeitsmarktdaten verstärkten die Sorge vor einem forschen Vorgehen der US-Notenbank bei künftigen Zinsanhebungen. Der Stellenaufbau in den USA fiel um Längen höher als erwartet aus. Zudem kletterten die Löhne deutlicher als vorhergesagt. Die Daten wurden am Markt als klar inflationstreibend gewertet. Der US-Dollar zog mit gestiegenen Zinserhöhungensfantasien und zulegenden Rentenrenditen auf breiter Front an. "Für Freunde des billigen Geldes natürlich das Albtraumszenario schlechthin", sagte ein Händler.

DEUTSCHLAND

Nach einer bislang recht erfreulichen Börsenwoche am deutschen Aktienmarkt war am Freitag Zurückhaltung angesagt.

Der Leitindex DAX eröffnete etwas tiefer, drehte dann aber zeitweise ins Plus. Am Ende des Börsentages stand ein Verlust von 0,65 Prozent auf 13'573,93 Zähler an der Frankfurter Anzeigetafel.

Leichter hat sich der deutsche Aktienmarkt am Freitag nach einem extrem starken US-Arbeitsmarktbericht aus dem Handel verabschiedet. Der doppelt so stark wie erwartet ausgefallene Job-Report bewies, dass die US-Wirtschaft weit von einer Rezession entfernt ist. Entsprechend stark dürften kommende US-Zinsschritte ausfallen.

Vor allem die zinsempfindlichen Technologiewerte standen danach unter Druck.

WALL STREET

Die US-Börsen schlossen den volatilen Freitagshandel uneinheitlich ab.

Der Dow Jones ging tiefer in die Sitzung, konnte die Verluste aber im weiteren Handelsverlauf vollständig aufholen und ins Plus drehen. Am Handelsende betrugen die Gewinne 0,23 Prozent auf 32'803,47 Zähler. Der technologielastige NASDAQ Composite verlor zum Start deutlich. Anschliessend behielt er sein negatives Vorzeichen, konnte die Einbussen aber ebenfalls eindämmen. Mit Abschlägen in Höhe von 0,50 Prozent auf 12'657,55 Einheiten verabschiedete sich der Tech-Index ins Wochenende.

Grund für den volatilen Handelstag waren Arbeitsmarktdaten, die extrem gut ausgefallen sind und die Sorge vor einem straffen Zinspfad verstärkten. Statt der erwarteten 258'000 wurden im Juli 528'000 Stellen neu geschaffen. Zudem sank die Arbeitslosenquote, während die Löhne stärker als erwartet zulegten.

Am Aktienmarkt gab es die Hoffnung, dass der Jobbericht eher schwach ausfällt, damit die US-Notenbank Abstand nimmt von zu massiven Zinserhöhungen.

Am Anleihemarkt liefen die Renditen mit den Arbeitsmarktdaten nach oben, vor allem am kurzen Ende, was die Zinsinversion weiter verschärft.

ASIEN

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten sich am Freitag mit positiver Tendenz.

In Tokio notierte der japanische Leitindex Nikkei letztlich 0,87 Prozent höher bei 28'175,87 Punkten.

Der Shanghai Composite verbuchte ein Plus von 1,19 Prozent auf 3'227,03 Zähler. Der Hang Seng zeigte sich derweil marginale 0,14 Prozent fester bei 20'201,94 Einheiten.

Asiens wichtigste Aktienmärkte haben Freitag erneut zugelegt. Steigende US-Futures überlagerten dabei die durchwachsenen Vorgaben der Wall Street. Auf Wochensicht ergibt sich unterdessen kein einheitliches Bild. Während die Börsen in Japan anzogen, ging es an den chinesischen Märkten etwas nach unten.

Die Märkte schienen die Spannungen um Taiwan zunächst gut weggesteckt zu haben, merkten die Marktstrategen der Deutschen Bank an. Auffallend stark ging es dabei an der taiwanesischen Börse nach oben. Aber auch die chinesischen Märkte zogen an.

Japanische Aktien knüpften unterdessen an die gute Entwicklung im Wochenverlauf an. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf die Haushaltsausgaben, die erstmals seit vier Monaten gestiegen seien - und dies stärker als erwarteten worden war.

Anlagestratege Ulrich Stephan von der Postbank betonte auch die Devisenentwicklung. Die anhaltende Yen-Schwäche sei unter dem Strich positiv für japanische Unternehmen. "Der japanische Yen hat im ersten Halbjahr stark abgewertet und notiert zum US-Dollar auf dem niedrigsten Stand seit Ende der 1990er-Jahre", so Stephan. Das verteuere zwar auch die Rohstoffimporte. Die Unternehmen dürften die gestiegenen Kosten aber zumindest teilweise weitergeben. Hinzu komme die günstige Bewertung japanischer Industrieunternehmen.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com


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