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17.03.2025 11:30:37
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Aktien Schweiz: SMI nähert sich mit Gewinnen 13'000er-Marke wieder an
Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt hat zum Wochenstart seinen Aufwärtstrend vom letzten Freitag aufgenommen. Zwar sei der Handel insgesamt nicht allzu dynamisch, dies ist aber angesichts der bevorstehenden "Blockbuster-Woche" nicht allzu überraschend. Nicht weniger als acht Zentralbanken inklusive der Schweizerischen Nationalbank und dem US-Fed werden sich zur Geldpolitik äussern. Zudem soll am morgigen Dienstag ein Telefonat zwischen Donald Trump und Wladimir Putin stattfinden. In Deutschland stimmen Bundestag und Bundesrat über die geplanten Ausgaben und die Uhr tickt runter bis zum 2. April mit gegenseitigen und sektoralen Zöllen, fassen es die Experten der Société Générale zusammen.
Zum Wochenstart steht aber erst einmal Chinas Regierung im Fokus, die Wirtschaft zur Chefsache mache, wie ein Händler kommentiert. So hat sie am Wochenende einen "Sonderaktionsplan zur Ankurbelung des Konsums" angekündigt, mit dem dieser durch die Erhöhung der Einkommen der Bevölkerung angekurbelt werden soll. Weitere Massnahmen sind die Stabilisierung des Aktien- und Immobilienmarktes und die Erhöhung der Geburtenrate im Land. Auch die vorgelegten Daten wie Einzelhandelsumsätze stützen die Stimmung. Im Handelsverlauf folgen dann noch Einzelhandelsumsätze aus den USA, die Anleger ebenfalls genau beobachten werden. Sie geben nach den zuletzt enttäuscht aufgenommenen Stimmungsdaten Aufschluss über die tatsächliche Lage der US-Verbraucher.
Der Leitindex SMI notiert gegen 11.05 Uhr um 0,46 Prozent höher bei 12'976,25 Punkten. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, gewinnt 0,45 Prozent hinzu auf 2100,04 und der breite SPI 0,46 Prozent auf 17'171,78 Zähler. Im SLI gewinnen 23 Werte hinzu, sechs geben nach Swatch sind unverändert.
Dass die Unsicherheit anhaltend hoch ist, lässt sich vor allem am Volatilitätsindex VSMI ablesen, der in den ersten Handelsminuten zunächst auf den höchsten Stand seit Sommer 2022 gestiegen war. Aktuell weist er immer noch ein Plus von mehr als 13 Prozent auf
In einem insgesamt eher nachrichtenarmen Umfeld steht vor allem die UBS (+1,2%) im Fokus. Ihr Chef, Sergio Ermotti, hat für 2024 mit knapp 15 Millionen Franken in etwa gleich viel Lohn kassiert wie 2023 und damit deutlich weniger als zum Teil spekuliert worden war. Zum Teil war über einen Lohn in Höhe von 20 Millionen oder mehr spekuliert worden.
Damit zählen die Aktien der Grossbank denn auch zu den Favoriten unter den Blue Chips. Mit der Swiss Re, Partners Group, Swiss Life und Zurich sind noch weitere Vertreter der Finanzbranche gefragt, wie die Kursaufschläge von bis zu 1,0 Prozent zeigen.
Lediglich Julius Bär (-0,7%) geben gegen den Trend nach. Die Führungsriege der Privatbank hat das "Signa-Debakel" auch im eigenen Portemonnaie hinter sich gelassen, wie aus dem am Montag publizierten Geschäftsbericht des Vermögensverwalters hervorgeht. Die Boni sprossen im Geschäftsjahr 2024 wieder und mit ihnen auch die Gesamtentschädigung der Top-Manager und des Verwaltungsrates.
Ebenfalls weit vorne im Gewinnerfeld sind erneut Adecco (+1,6%) anzutreffen. Bereits am Freitag hatten die Papiere des Personaldienstleisters mit Kursgewinnen von mehr als 7 Prozent Aufsehen erregt. Wie die Experten vom Broker Bernstein schreiben, dürfte der Arbeitsvermittler zu den Profiteuern der geplanten deutschen Ausgaben-"Bazooka" gehören.
Als Stützen für den Markt erweisen sich auch die drei Schwergewichte Roche, Novartis und Nestlé, die zwischen 0,8 und 0,5 Prozent hinzugewinnen. Roche hatte am Morgen angekündigt, eine Vielzahl an Daten aus seinem neuromuskulären Portfolio an einer anstehenden Fachtagung zu präsentieren.
Trotz der guten Daten aus China, die normalerweise ein Garant für gute Stimmung bei den Luxuswerten sind, hinken die beiden Uhrenhersteller Richemont (-0,7%) und Swatch (unv.) dem Markt hinterher. Am Markt wird auf eine generelle Schwäche bei Einzelhandelswerten in Europa verwiesen.
In den hinteren Reihen fallen derweil die Papiere von U-Blox mit plus 8,2 Prozent auf. Der Chip- und Halbleiterhersteller hat einen Käufer für das Cellular-Geschäft gefunden.
hr/rw
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