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Arbeitsrisiken 26.01.2022 23:40:00

Körperliche Arbeit: Stressbelastung im Job für Nicht-Akademiker häufig höher

Körperliche Arbeit: Stressbelastung im Job für Nicht-Akademiker häufig höher

Immer mehr Arbeitnehmer kommen durch Stress im Job an ihre körperlichen Grenzen und das hat schlimme Konsequenzen.

Viele Arbeitnehmer ohne einen akademischen Abschluss leiden in ihrem Job oft unter einer ständigen körperlichen Belastung. Die Nicht-Akademiker müssen bei ihrer Arbeit an ihre körperlichen Grenzen gehen, um den Anforderungen und dem Leistungsdruck gerecht zu werden.

Schlechte Arbeitsbedingungen als Stressauslöser

Eine Umfrage der Marktforscher Respondi vom Juni 2019 ergab, dass jeder Fünfte nach eigenen Angaben das Gefühl hat bei der Arbeit immer oder häufig an seine körperlichen Grenzen zu kommen und die Hälfte gab an, dass dies zumindest manchmal vorkommt. Immerhin 52 Prozent der insgesamt 1'000 Personen sagen, dass die direkte Arbeitsumgebung der Grund dafür ist. Kälte, Hitze oder schlechte Arbeitsbedingungen seien dabei die Stressauslöser und sorgen bei vielen für ein schlechtes Arbeitsklima und allgemeine Unzufriedenheit.

Leistungsdruck und schwere körperliche Arbeit

Schwere körperliche Arbeit, wie ständiges Tragen und Heben oder eine schmerzfördernde Körperhaltung sind dabei weitere Faktoren, die dafür sorgen, dass viele Arbeitnehmer an ihre körperlichen Grenzen gehen. Die Umfrage ergab auch, dass mehr als jeder Dritte sich bei der Arbeit häufig unter Druck gesetzt fühlt und unter grossem Stress leidet. 55 Prozent gaben an, dass dies für sie und ihren Arbeitsalltag manchmal zutreffend ist. Für knapp die Hälfte der befragten Personen ist ein erhöhtes Arbeitsaufkommen der Auslöser für Stress, jedoch ist für etwa ein Drittel besonders auch Termin- oder Leistungsdruck der Hauptauslöser.

Die Folgen körperlicher Arbeit

Überwiegend körperliche Arbeiten können zu einer Gefährdung der physischen Konstitution führen. Rücken- und Bandscheibenprobleme, Ermüdung des Muskel-Skelett-Apparats, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenerkrankungen sind nur einige der möglichen Folgen, die aus einer zu starken körperlichen Beanspruchung resultieren können. Aber auch die Abnutzung der Gelenke, Sehnen und Knochen können eine weitere Folge sein und irreparable Schäden verursachen. Jeder, der eine überwiegend körperliche Arbeiten verrichtet, muss damit rechnen, dass durch die Überbeanspruchung die häufigsten gesundheitlichen Probleme auftauchen, wenn diese nicht frühzeitig behandelt oder verhindert werden.

Negative Auswirkungen erkennen und verhindern

Körperlich anstrengende Arbeiten unterliegen besonderen Schutzmassnahmen der zuständigen Berufsgenossenschaft, die der Arbeitgeber einhalten muss. Im besten Fall allerdings beugt man gesundheitlichen Problemen bei jeder Art von Arbeit vor, indem man sich gesund und ausgewogen ernährt, indem man genug Schlaf einplant und etwas Kraft- und Ausdauersport zum Ausgleich treibt. Kombiniert man dies noch mit einem erfüllten Familien- und Sozialleben, ist ein grosser Schritt auf dem Weg zur Vorbeugung getan. Dann kann auch eine körperliche Arbeit lange und mit Freude ausgeübt werden.

Redaktion finanzen.ch


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