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04.04.2025
17.03.2025 12:15:36

Aktien Frankfurt: Dax legt zu - Verabschiedung des Finanzpakets im Fokus

FRANKFURT (awp international) - Am deutschen Aktienmarkt herrscht am Montag weiter Optimismus vor den richtungsweisenden Abstimmungen über das historische deutsche Finanzpaket. Der Dax sprang über die Marke von 23.000 Punkten. Zur Mittagszeit legte er um 0,35 Prozent auf 23.068,22 Punkte zu. Er bewegte sich damit aber weiter in der Spanne der vergangenen Wochen, die von einem Auf und Ab zwischen den Tiefs bei 22.200 Zählern und dem Rekord von 23.475 Punkten gekennzeichnet war.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 kam am Mittag zeitgleich auf ein Plus von 0,3 Prozent. Stärker gefragt waren deutsche Aktien aus der zweiten und dritten Börsenreihe, denn der MDax der mittelgrossen Unternehmen legte um 0,93 Prozent auf 29.436,80 Zähler zu. Für den SDax ging es sogar um zwei Prozent nach oben auf ein Hoch seit Januar 2022.

Experten sprachen mit Blick auf den Dax jedoch von derzeit nachlassender Aufwärtsdynamik. "Trump ist und bleibt der grösste Unsicherheitsfaktor - sein Einfluss lastet wie ein dichter Nebel auf den Märkten. Anleger tappen im Dunkeln und suchen Orientierung", beschrieb Maximilian Wienke, Marktanalyst bei eToro die Börsenlage. Massgeblich könnten in den kommenden Tagen einige Zinsentscheide werden, darunter jener der US-Notenbank Fed am Mittwoch. Wiebke warnte vor der Gefahr weiterer Turbulenzen.

Den zunehmenden, von US-Präsident Donald Trump angezettelten Zoll- und Handelsstreitigkeiten steht derzeit das historische Investitionspaket gegenüber, das in Deutschland in dieser Woche vor der Verabschiedung im Bundestag und Bundesrat steht.

Angetrieben von der Notwendigkeit, die Verteidigungsausgaben in Europa drastisch zu erhöhen, passierten die Aktien von Rheinmetall erstmals die Marke von 1.400 Euro. Dann aber traten die Anleger etwas auf die Bremse, denn zuletzt stand der Kurs mit einem Plus von 0,7 Prozent wieder etwas darunter. Eine Bestmarke gelang im Rüstungsbereich auch den Renk -Aktien, die um 8,4 Prozent anzogen.

Fantasie macht sich neuerdings auch bei einigen Aktien breit, die vielleicht auch vom Rüstungsboom profitieren könnten. Dazu zählt etwa das im Sprengstoffbereich engagierte Chemieunternehmen Alzchem , dessen Aktien ihren Rekordlauf mit 8,5 Prozent Plus fortsetzten. Die Papiere von SFC Energy sprangen sogar um mehr als 13 Prozent hoch in dem Gedanken, dass die hergestellten Brennstoffzellen auch militärisch genutzt werden.

Auch bei der Investorengesellschaft Mutares ging eine Rally um sechs Prozent weiter wegen der Beteiligung an dem österreichischen Unternehmen Steyr Motors, dessen Aktien seit Tagen wegen Rüstungsfantasie kräftig steigen.

Im ansonsten freundlichen Autosektor reagierten die Aktien aus dem Volkswagen-Konzernverbund positiv auf eine wohl vorerst unveränderte VW-Beteiligung der Porsche SE. Die Beteiligungsgesellschaft reagierte am Wochenende mit einem Dementi auf Spekulationen über einen Teilverkauf der VW-Aktien. Die Porsche SE bekenne sich zur Rolle eines langfristig orientierten Ankeraktionärs, wurde mitgeteilt. Für VW , die Porsche SE und dem mitverflochtenen Sportwagenbauer Porsche AG ging es um bis zu 2,2 Prozent hoch.

Im Immobiliensektor sorgt die gewaltige Schuldenaufnahme für die Finanzpakete in Deutschland jedoch für Bedenken. Vonovia und LEG wurden hier von Abstufungen durch die Analysten der Deutschen Bank und Bernstein Research um 0,9 beziehungsweise 2,5 Prozent nach unten gezogen. Der Deutsche-Bank-Analyst Thomas Rothäusler wird vorsichtiger wegen der Zinssensibilität der Branche.

Für Aufmerksamkeit sorgten noch ProSiebenSat.1 . Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Kreise berichtete, soll der Medienkonzern einen neuen Grossaktionär bekommen. Der Aufsichtsrat von ProSiebenSat.1 war der Agentur zufolge am Sonntag einberufen worden, um das Geschäft zu genehmigen. Bereits zuletzt wurde gemutmasst, die US-Investmentgesellschaft General Atlantic werde über eine Wandelanleihe mit zehn Prozent einsteigen und im Gegenzug Minderheitsbeteiligungen an zwei Konzerntöchtern abgeben. Der Aktienkurs stieg zuletzt um fünf Prozent./tih/jha/

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